Herzlich Willkommen auf der Webseite der evangelischen Kirchengemeinde Dietenheim

Wir sind die evangelische Kirchengemeinde Dietenheim. Zu unserer Kirchengemeinde gehören ca. 1520 evangelische Christinnen und Christen aus der Gemeinde Dietenheim mit dem Außenort Regglisweiler, sowie aus der Gemeinde Illerrieden mit den Außenorten Wangen und Dorndorf.

Schön, dass Sie sich für unsere Gemeinde interessieren!

Auf diesen Internetseiten finden Sie die wichtigsten Informationen über unsere Kirchengemeinde. Wenn Sie weitere Fragen haben, treten Sie einfach mit uns in Kontakt. Wir freuen uns natürlich, wenn wir Sie nicht nur virtuell, sondern auch in unserem Gottesdienst oder in unseren Gruppen und Kreisen persönlich begrüßen dürfen.

Coronabedingt ist unser Gemeindeleben leider nur eingeschränkt möglich. Bei Fragen nehmen Sie bitte Kontakt mit Pfarrer Thomas Breitkreuz auf.

 

 

 
 

Wir gestalten Kirche trotz und mit Corona

Liebe Gemeindeglieder, liebe Interessierte,

wegen des Corona-Virus finden derzeit kaum Veranstaltungen in unseren Gemeindehäusern statt. Gottesdienste sind jedoch wieder möglich. Die weiteren Infos erfahren Sie hier.

Pfarrer Thomas Breitkreuz ist weiterhin für Sie da. Wenn Sie ein Anliegen haben oder ein (seelsorgerliches) Gespräch wünschen, rufen Sie bitte im Pfarramt an oder schicken Sie eine Email.

Hier geht es zum Überblick der kirchlichen Online-Angebote während der Coroana-Zeit.

Ich wünsche Ihnen Gottes Segen. Kommen Sie Leib und Seele behütet durch die kommende Zeit ,

Ihr Pfarrer Thomas Breitkreuz

 
 
 
 

Mitteilungen der evangelischen Kirchengemeinde Dietenheim


 
  • add Mitteilungen für 11. - 24. Januar

    Wochenspruch für den Zweiten Sonntag nach Epiphanias, den 17. Januar
    Von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade (Johannes 1,16)

     

     

    Gottesdienste

    Zweiter Sonntag nach Epiphanias, den 17. Januar
    9:30 Uhr im ZDF – katholischer Gottesdienst aus Bensheim-Auerbach
    10:15 Uhr Gottesdienst im Bonhoefferhaus in Illerrieden mit Pfarrer Thomas Breitkreuz

    Dritter Sonntag nach Epiphanias, den 24. Januar
    9:30 Uhr im ZDF – evangelischer Gottesdienst aus Ingelheim
    10:15 Uhr Gottesdienst in der evangelischen Kirche Dietenheim mit Pfarrer Ernst Eyrich
    19:00 Uhr Taizé-Andacht in der Evangelischen Kirche, Dietenheim

    Kindergottesdienst
    Jeden Sonntag:10:00 Uhr Kindergottesdienst-Livestream der EKD
    www.kirchemitkindern-digital.de

     

     

    Bibeltexte und Gebete für die Sonntage:

    Zweiter Sonntag nach Epiphanias, den 17. Januar

    Wochenspruch: Von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade (Johannes 1,16)

    Gebet: Du treuer Gott, wir danken dir, dass du durch Jesus noch einmal bekräftigst, was du Abraham verheißen hast. Wir zweifeln manchmal an deiner Treue, haben Angst, du könntest uns vielleicht übersehen oder schon längst vergessen haben mit unseren Sorgen. Gott, hilf uns im Gedenken an Abraham hoffen zu lernen auch da, wo nach menschlichem Ermessen kein Grund zur Hoffnung mehr besteht. Präge uns deine Verlässlichkeit ein, wenn wir uns verlassen glauben. Mach uns mit allen Nachkommen Abrahams zu Zeugen deiner Barmherzigkeit und Güte und lass Gerechtigkeit und Frieden wachsen auf der ganzen Erde.
    Gott, Freund des Lebens, wir danken dir für alles Glück, das du uns geschenkt hast. Viele von uns können sagen: Du hast uns von Kindheit an umgeben mit Menschen, die uns mit Liebe begegnet sind, die uns Raum gaben uns zu entfalten, Zeit, unsere Sorgen anzuhören, und die ein Herz hatten auch für unsere Fehler und Schwächen. Bis heute genießen wir Freundschaft und Liebe und viele sind dankbar, eine Familie zu haben. Gott lass uns in allem Glück, das uns widerfährt, Spuren deiner Güte erkennen und daraus in Zeiten von Verlust und Trauer die Hoffnung schöpfen, dass du weiter Gutes mit uns vorhast.

    Wochenpsalm: Psalm 100 (Gesangbuch 740 / Gotteslob 56)

    Bibeltext: Johannes 2,1-11

    Wochenlied: Du Morgenstern, du Licht vom licht (Gesangbuch 74)

    Dritter Sonntag nach Epiphanias, den 24. Januar

    Wochenspruch: Es werden kommen von Osten und Westen, von Norden und Süden, die zu Tische sitzen werden im Reich Gottes (Lukas 13,29)

    Gebet: Herr der Welt, mit allen Geschöpfen loben wir deine mächtigen Taten. Dein Erbarmen kennt keine Grenzen deine Gerechtigkeit richtet überall auf der Erde Erniedrigte und Bedrückte auf. Auch Tiere und Pflanzen stehen unter deinem Schutz und preisen dich für deine Güte. Gott, lehre uns, die Vielstimmigkeit deines Lobs zu achten. Erfülle uns mit Achtsamkeit für alle, die deinem Namen singen, auch wenn wir ihre Sprache nicht verstehen. Lass uns auch in fremden Religionen Spuren deiner Herrlichkeit erkennen und ihnen mit Respekt und Herzlichkeit begegnen. Zeig uns in aller Verschiedenheit das Verbindende und verhindere, dass das, was uns trennt, Grund zu Missachtung und Feindseligkeit wird.
    Gnädiger Gott, wir danken dir, dass wir im Glauben an dich mit so vielen Menschen aus allen Teilen der Erde zusammengehören. Wir bitten dich, lass die Unterschiede in Herkunft, Alter, Kultur und Frömmigkeit uns nicht gegen einander aufbringen. Verbinde uns in aller Verschiedenheit im Hören auf dein Wort und im Handeln nach deinem Willen. Lass uns gemeinsam Spuren deiner Güte erkennen mitten in der Zerrissenheit unserer Welt und darauf trauen, dass du Versöhnung schaffst unter den Völkern und Frieden ausbreitest auf der ganzen Erde. Hilf uns, unserer Hoffnung Ausdruck zu geben, alle Feindbilder zu überwinden und neu auf die Menschen zuzugehen, die wir bisher gemieden haben. Gott, hilf, dass wir uns gegenseitig stärken, unseren Glauben beherzt zu bekennen, und mach uns bereit, für einander einzustehen, wenn Zweifel kommen. Deine Barmherzigkeit sei unser Leitstern, wo immer wir in deinem Namen zusammenkommen.

    Wochenpsalm: Psalm 100 (Gesangbuch 740 / Gotteslob 56)

    Bibeltext: Rut 1,1-19

    Wochenlied: In Christus gilt nicht Ost noch West (Gesangbuch 597)

     

    Wochenpsalm und Gebet der Woche:

    Beginn:

    Im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

    Psalm 105

    Danket dem HERRN und rufet an seinen Namen;
    verkündigt sein Tun unter den Völkern!
    Singet und spielet ihm,
    redet von allen seinen Wundern!
    Rühmet seinen heiligen Namen;
    es freue sich das Herz derer, die den HERRN suchen!
    Fraget nach dem HERRN und nach seiner Macht,
    suchet sein Antlitz allezeit!
    Gedenket seiner Wunderwerke, die er getan hat,
    seiner Zeichen und der Urteile seines Mundes,
    du Geschlecht Abrahams, seines Knechts,
    ihr Söhne Jakobs, seine Auserwählten!
    Er ist der HERR, unser Gott;
    er richtet in aller Welt.
    Er gedenkt ewiglich an seinen Bund,
    an das Wort, das er verheißen hat für tausend Geschlechter.

    Gebet

    Gott, manchmal fällt es uns schwer, in das Lob der Psalmen miteinzustimmen. Immer wieder reden sie von deiner Treue zu Israel, immer wieder von den Wundern, mit denen du dein Volk gerettet hast, und immer wieder rufen sie auf zur Hoffnung auf dich.
    Aber vielleicht, weil uns Israel so fern ist oder weil wir so wenig Anteil nehmen an seinem Schicksal bleiben uns auch diese Psalmworte fern und berühren uns nicht.
    Vielleicht aber auch, weil wir deine Treue selbstverständlich hinnehmen, und meinen, sogar ein Recht zu haben auf deine Nähe, können wir nicht mehr mit den Psalmen staunen und uns mit ihnen freuen an dir.
    Gott, wir bitten dich: Durchbrich du unsere Lethargie und weck in uns neue Dankbarkeit für deine Barmherzigkeit.

    Vaterunser:

    Vater unser im Himmel
    Geheiligt werde dein Name.
    Dein Reich komme.
    Dein Wille geschehe,
    wie im Himmel, so auf Erden.
    Unser tägliches Brot gib uns heute.
    Und vergib uns unsere Schuld,
    wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
    Und führe uns nicht in Versuchung,
    sondern erlöse uns von dem Bösen.
    Denn dein ist das Reich
    und die Kraft und die Herrlichkeit
    in Ewigkeit. Amen.

    Segensbitte:

    Herr segne mich und behüte mich, lass dein Angesicht über mir leuchten und sei mir gnädig, erhebe dein Angesicht auf mich und schenke mir Frieden. Amen

  • add Mitteilungen für 25. - 31. Januar

    Wochenspruch für den Dritten Sonntag nach Epiphanias, den 24. Januar
    Es werden kommen von Osten und Westen, von Norden und Süden, die zu Tische sitzen werden im Reich Gottes (Lukas 13,29)

     

    Gottesdienste

    Dritter Sonntag nach Epiphanias, den 24. Januar
    9:30 Uhr im ZDF – evangelischer Gottesdienst aus Ingelheim

    Letzter Sonntag nach Epiphanias, den 31. Januar
    9:30 Uhr im ZDF – katholischer Gottesdienst Salzburg

    Kindergottesdienst
    Jeden Sonntag um10:00 Uhr Kindergottesdienst-Livestream der EKD
    www.kirchemitkindern-digital.de

     

    Die Evangelische Kirchengemeinde Dietenheim feiert bis auf Weiteres keine Präsenzgottesdienste

    Dietenheim hat sich in den letzten beiden Tagen zu einem Corona Hotspot entwickelt. Unter anderem sind beide Pflegeheime im Gebiet der Kirchengemeinde betroffen. Mit großer Sorge beobachten wir das Geschehen. Wir nehmen Anteil an der Sorge der Bewohnerinnen und Bewohner, der Pflegekräften und der Angehörigen, und beten für Sie.

    Der Kirchengemeinderat hat beschlossen, bis auf Weiteres keine Präsenzgottesdienste zu feiern. Damit möchten wir mit dazu beitragen, die Infektionen vor Ort einzudämmen. Wir ermutigen alle Gemeindeglieder, am Sonntag den Fernsehgottesdienst zu feiern und die Angebote unseres Youtube-Kanals zu nutzen.

     

    Jeden Freitag ein neuer Impuls auf Youtube

    Unseren Youtube Kanal finden Sie im Internet: www.youtube.com/channel/UCkgbnBojdryHeSCxqrA9KBw/

    Oder in der Google-Suche mit den Stichworten: Youtube - Evangelisch – Dietenheim

     

    Gedanken zum Sonntag

    Liebe Gemeindeglieder, liebe Interessierte,

    der 3. Sonntag nach Epiphanias (24. Januar) steht unter dem Wochenspruch: Es werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, die zu Tisch sitzen werden im Reich Gottes. (Lukas 13,29). Bei Gott sind alle Menschen willkommen und alle gehören zu Jesus, egal wer sie sind, egal woher sie kommen oder wer ihre Vorfahren sind.

    Dieses Versprechen finde ich auch im Predigttext wieder, in der Erzählung von Rut (Nachzulesen in der Bibel: Rut 1,1-19). Alles beginnt mit einer Hungersnot in Bethlehem. Noomi und ihr Mann Elimelech ziehen gemeinsam mit ihren beiden Söhnen Machlon und Kiljon ins Nachbarland Moab. Dort finden Sie eine neue Heimat und genügend zu Essen. Sie integrieren sich, sie werden integriert und sie werden heimisch. Die beiden Söhne heiraten die Moabiterinnen Orpa und Rut.

    Ich finde es beeindruckend, wie sie in der Fremde Fuß fassen. Sie jammern nicht über ihr Schicksal, sondern werden aktiv und machen das Beste aus der Situation. Die Familie erlebt, wie Gott sie auf ihrer Reise begleitet und auch in der Fremde segnet.

    Doch dann scheint sich das Blatt zu wenden: Die drei Männer sterben und ihre Frauen bleiben zurück. In der damaligen patriarchalischen Gesellschaft wurden sie nun zu rechtlosen Wesen und waren von Almosen und der Unterstützung der Verwandten abhängig. Noomi beschließt nach Bethlehem zurückzukehren, denn sie hatte gehört, dass die Hungersnot dort mittlerweile überwunden wurde. Ihre Schwiegertöchter Orpa und Rut möchten Sie begleiten. Sie wollen die alte Frau den weiten Weg nicht alleine gehen lassen. Sie nehmen auf sie Rücksicht und zeigen sich solidarisch.

    Diese Solidarität berührt mich in Corona-Zeiten besonders. Gerade erleben wir, dass besonders ältere Menschen dem Virus oft wenig entgegensetzen können. Pflegeheime werden auch bei uns schnell zu einem Hotspot. Wir sind aufgefordert, die Corona-Regeln einzuhalten, um Menschenleben zu schützen. Für mich sind Orpa und Rut Vorbilder in ihrem Einsatz für andere Menschen. Sie stellen ihre Bedürfnisse hinten an, damit die Schwiegermutter nicht alleine gehen muss. Dabei vertrauen sie darauf, dass sie sich auch in der Fremde zurechtfinden werden.

    Nachdem die drei Frauen ein Stück des Weges gegangen sind, versucht Noomi Orpa und Rut zur Umkehr zu bewegen. Orpa lässt sich umstimmen und kehrt wieder um. Doch Rut bleibt bei ihrer Entscheidung. Sie begleitet ihre Schwiegermutter. Sie gibt ein großes Versprechen: Wo du hingehst, da will ich auch hingehen; wo du bleibst, da bleibe ich auch. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott. Wo du stirbst, da sterbe ich auch, da will ich auch begraben werden. Der HERR tue mir dies und das, nur der Tod wird mich und dich scheiden. (Rut 1,16-17).

    Rut verspricht ihrer Schwiegermutter, dass sie immer bei ihr bleiben wird. Wird dieses Versprechen Bestand haben? Oder wird es Rut bald zu viel und zu anstrengend? Hier kommt in der Erzählung über Rut das erste Mal Gott ins Spiel. Sich das ganze Leben lang treu zu sein, klappt nicht immer. Da braucht es neben dem festen Willen und dem guten Vorsatz auch Gottes Segen. Wir Menschen brauchen Gottes Segen, der unsere Beziehungen stark macht. Das gilt für Ehen und Freundschaften, aber auch für Menschen, die auch sonst für andere da sind und ihnen in schwierigen Zeiten beistehen.

    Noomi und Rut kommen in Bethlehem in Israel an. Die beiden finden eine neue Heimat und Rut findet ihre zweite große Liebe. Sie heiratet den Bauern Boas. Später wird Sie die Urgroßmutter des berühmten Königs David. Im Matthäusevangelium wird im ersten Kapitel beschrieben, dass sie zudem zu einer Vorfahrin Jesu wird.

    Dass eine Ausländerin in das Volk Israel einheiraten kann und dass sie sogar eine Vorfahrin des Messias wird, war damals kaum vorstellbar. Doch mir zeigt die Geschichte der Rut, dass der Glaube an Gott universal ist: Gott zeigt sich nicht nur einigen wenigen Auserwählten oder nur einem Volk. Gott offenbart sich allen Menschen. Niemand wird ausgeschlossen, weil er anders aussieht oder weil er in einem anderen Land geboren wurde.

    Ich mag die biblische Geschichte der Rut. Sie zeigt mir, dass Gott ein weites Herz für alle Menschen hat. Sie inspiriert mich, mein Herz für Menschen in Not zu öffnen und wie Rut auf andere Rücksicht zu nehmen und für andere da zu sein.

    Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Sonntag und einen guten Start in die neue Woche,
    Ihr Pfarrer Thomas Breitkreuz

     

    Bibeltexte und Gebete für die Sonntage:

    Dritter Sonntag nach Epiphanias, den 24. Januar

    Wochenspruch: Es werden kommen von Osten und Westen, von Norden und Süden, die zu Tische sitzen werden im Reich Gottes (Lukas 13,29)

    Gebet: Herr der Welt, mit allen Geschöpfen loben wir deine mächtigen Taten. Dein Erbarmen kennt keine Grenzen deine Gerechtigkeit richtet überall auf der Erde Erniedrigte und Bedrückte auf. Auch Tiere und Pflanzen stehen unter deinem Schutz und preisen dich für deine Güte. Gott, lehre uns, die Vielstimmigkeit deines Lobs zu achten. Erfülle uns mit Achtsamkeit für alle, die deinem Namen singen, auch wenn wir ihre Sprache nicht verstehen. Lass uns auch in fremden Religionen Spuren deiner Herrlichkeit erkennen und ihnen mit Respekt und Herzlichkeit begegnen. Zeig uns in aller Verschiedenheit das Verbindende und verhindere, dass das, was uns trennt, Grund zu Missachtung und Feindseligkeit wird.

    Gnädiger Gott, wir danken dir, dass wir im Glauben an dich mit so vielen Menschen aus allen Teilen der Erde zusammengehören. Wir bitten dich, lass die Unterschiede in Herkunft, Alter, Kultur und Frömmigkeit uns nicht gegen einander aufbringen. Verbinde uns in aller Verschiedenheit im Hören auf dein Wort und im Handeln nach deinem Willen. Lass uns gemeinsam Spuren deiner Güte erkennen mitten in der Zerrissenheit unserer Welt und darauf trauen, dass du Versöhnung schaffst unter den Völkern und Frieden ausbreitest auf der ganzen Erde. Hilf uns, unserer Hoffnung Ausdruck zu geben, alle Feindbilder zu überwinden und neu auf die Menschen zuzugehen, die wir bisher gemieden haben. Gott, hilf, dass wir uns gegenseitig stärken, unseren Glauben beherzt zu bekennen, und mach uns bereit, für einander einzustehen, wenn Zweifel kommen. Deine Barmherzigkeit sei unser Leitstern, wo immer wir in deinem Namen zusammenkommen.

    Wochenpsalm: Psalm 100 (Gesangbuch 740 / Gotteslob 56)

    Bibeltext: Rut 1,1-19

    Wochenlied: in Christus gilt nicht Ost noch West (Gesangbuch 597)

    Letzter Sonntag nach Epiphanias, den 31. Januar

    Wochenspruch: Über dir geht auf der Herr und seine Herrlichkeit erscheint über dir. (Jesaja 60,2)

    Gebet: Gnädiger Gott, du hast dem Leben vieler Menschen eine neue Wendung gegeben, hast verborgene Talente geweckt und ungeahnte Kräfte erschlossen. Wir glauben manchmal, wir seien am Ende, alles sei für uns gelaufen, es gäbe nichts mehr zu erwarten. Wenn wir uns aufgeben, gib du uns nicht auf. Hilf uns, uns selbst neu zu entdecken im Licht deiner herrlichen Güte.

    Wochenpsalm: Psalm 150 (Gesangbuch 758 / Gotteslob 616,6)

    Bibeltext: 2. Petrus 1,16-19

    Wochenlied: Morgenglanz der Ewigkeit (Gesangbuch 450 / Gotteslob 84)

     

    Wochenpsalm und Gebete der Woche:

    Beginn:

    Im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

    Psalm 96

    HERR, neige deine Ohren und erhöre mich;
    denn ich bin elend und arm.
    Bewahre meine Seele,
    denn ich bin dir treu.
    Hilf du, mein Gott, deinem Knechte,
    der sich verlässt auf dich.
    Denn du, Herr, bist gut und gnädig,
    von großer Güte allen, die dich anrufen.
    Vernimm, HERR, mein Gebet
    und merke auf die Stimme meines Flehens!
    In der Not rufe ich dich an;
    du wollest mich erhören!
    Herr, es ist dir keiner gleich unter den Göttern,
    und niemand kann tun, was du tust.
    Alle Völker, die du gemacht hast,
    werden kommen und vor dir anbeten, Herr,
    und deinen Namen ehren,
    dass du so groß bist und Wunder tust
    und du allein Gott bist.
    Weise mir, HERR, deinen Weg,
    dass ich wandle in deiner Wahrheit;
    erhalte mein Herz bei dem einen,
    dass ich deinen Namen fürchte

    Gebet

    Herr der Welt, mit allen Geschöpfen loben wir deine mächtigen Taten. Dein Erbarmen kennt keine Grenzen deine Gerechtigkeit richtet überall auf der Erde Erniedrigte und Bedrückte auf. Auch Tiere und Pflanzen stehen unter deinem Schutz und preisen dich für deine Güte. Gott, lehre uns, die Vielstimmigkeit deines Lobs zu achten. Erfülle uns mit Achtsamkeit für alle, die deinem Namen singen, auch wenn wir ihre Sprache nicht verstehen. Lass uns auch in fremden Religionen Spuren deiner Herrlichkeit erkennen und ihnen mit Respekt und Herzlichkeit begegnen. Zeig uns in aller Verschiedenheit das Verbindende und verhindere, dass das, was uns trennt, Grund zu Missachtung und Feindseligkeit wird.

    Vaterunser:

    Vater unser im Himmel
    Geheiligt werde dein Name.
    Dein Reich komme.
    Dein Wille geschehe,
    wie im Himmel, so auf Erden.
    Unser tägliches Brot gib uns heute.
    Und vergib uns unsere Schuld,
    wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
    Und führe uns nicht in Versuchung,
    sondern erlöse uns von dem Bösen.
    Denn dein ist das Reich
    und die Kraft und die Herrlichkeit
    in Ewigkeit. Amen.

    Segensbitte:

    Herr segne mich und behüte mich, lass dein Angesicht über mir leuchten und sei mir gnädig, erhebe dein Angesicht auf mich und schenke mir Frieden. Amen

     

    Telefonkette starten

    Liebe Gemeinde,

    manche Menschen genießen die viele Zeit, die sie nun haben. Andere sitzen alleine in Ihren Wohnungen und suchen nach einem Ansprechpartner zum Telefonieren und reden.

    Suchen Sie jemand zum Telefonieren, oder wären Sie bereit eine einsame Person regelmäßig anzurufen? Dann melden Sie sich bitte im Pfarramt: Telefon 07347 / 7621 oder pfarramt.dietenheim@elkw.de

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Meldungen unserer Kirchengemeinde, aus der Ökumene und dem Kirchenbezirk

Meldungen aus der Landeskirche

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  • 18.01.21 | Stuttgarter Vesperkirche legt los

    Mit einem Gottesdienst hat die siebenwöchige Vesperkirche in Stuttgart begonnen. Diakonie-Chefin Annette Noller erklärte in ihrer Predigt, die Vision hinter der Vesperkirche sei auch ein starkes politisches Signal, gerade in diesem Jahr der Pandemie.

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