Evangelische Kirchengemeinde Dietenheim feiert wieder Gottesdienste in der Kirche

Liebe Gemeindeglieder, liebe Interessierte,

wegen des Corona-Virus finden derzeit keine Veranstaltungen in unseren Gemeindehäusern statt. Gottesdienste sind jedoch wieder möglich. Die weiteren Infos erfahren Sie hier.

Pfarrer Thomas Breitkreuz ist weiterhin für Sie da. Wenn Sie ein Anliegen haben oder ein (seelsorgerliches) Gespräch wünschen, rufen Sie bitte im Pfarramt an oder schicken Sie eine Email.

Hier geht es zum Überblick der kirchlichen Online-Angebote während der Coroana-Zeit.

Ich wünsche Ihnen Gottes Segen. Kommen Sie Leib und Seele behütet durch die kommende Zeit ,

Ihr Pfarrer Thomas Breitkreuz

 
 
 
 

Herzlich Willkommen auf der Webseite der evangelischen Kirchengemeinde Dietenheim

Wir sind die evangelische Kirchengemeinde Dietenheim. Zu unserer Kirchengemeinde gehören ca. 1520 evangelische Christinnen und Christen aus der Gemeinde Dietenheim mit dem Außenort Regglisweiler, sowie aus der Gemeinde Illerrieden mit den Außenorten Wangen und Dorndorf.

 

Schön, dass Sie sich für unsere Gemeinde interessieren!

Auf diesen Internetseiten finden Sie die wichtigsten Informationen über unsere Kirchengemeinde. Wenn Sie weitere Fragen haben, treten Sie einfach mit uns in Kontakt. Wir freuen uns natürlich, wenn wir Sie nicht nur virtuell, sondern auch in unserem Gottesdienst oder in unseren Gruppen und Kreisen persönlich begrüßen dürfen.

 
 

Mitteilungen der evangelischen Kirchengemeinde Dietenheim


 
  • add Mitteilungen für 6.-12. Juli

    Wochenspruch für den vierten Sonntag nach Trinitatis, den 5.7.2020
    Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. (Galater 6,2)

     

     

    Gottesdienste             

    Vierter Sonntag nach Trinitatis, den 5. Juli
    09:30 Uhr im ZDF – evangelischer Gottesdienst aus der Christuskirche Mainz
    10:15 Uhr: Gottesdienst in der evangelischen Kirche Dietenheim. Bitte beachten Sie die Hinweise weiter unten.

    Fünfter Sonntag nach Trinitatis, den 12. Juli
    9:30 Uhr im ZDF – katholischer Gottesdienst aus der Kapelle des Katharinenkrankenhauses, Frankfurt
    10:15 Uhr: Gottesdienst in der evangelischen Kirche Dietenheim. Bitte beachten Sie die Hinweise weiter unten.

    Kindergottesdienst:

    Jeden Sonntag: 10:00 Uhr Kindergottesdienst-Livestream der EKD
    www.kirchemitkindern-digital.de

     

    Gedanken zum vierten Sonntag nach Trinitatis:

    Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. Galater 6,2

    Liebe Gemeinde, liebe Leserinnen und Leser,

    der Künstler Ernst Barlach hat ein faszinierendes Halbrelief geformt. Sein Titel lautet „Der Lahme und der Blinde“. Der Blinde ist stark und kann gut laufen. Aber er sieht nicht wohin er geht und verliert leicht die Orientierung. Der Lahme sieht sehr gut, aber er kann nicht auf eigenen Beinen stehen. Auf Barlachs Relief trägt der Blinde den Lahmen auf seinen Schultern. Der Lahme gibt die Richtung für beide vor und der Blinde geht den Weg. Einer trägt des anderen Last und beide kommen ans Ziel.

    Wir tragen Lasten und muten uns gegenseitig Lasten zu. Wir tun dies als Paar, als Familie, als Nachbarschaft, als christliche Gemeinde, als Gesellschaft in einer Stadt oder in einem Dorf und als Gesellschaft in einem ganzen Land. Lasten können eine Krankheit oder eine Behinderung sein, so dass jemand Hilfe und Pflege braucht. Es können charakterliche Eigenschaften sein, dass jemand immer Recht behalten will, die Neigung hat aus einer Mücke einen Elefanten zu machen oder Unzuverlässigkeit. Manchmal sind es Altlasten, die einem immer noch vorgehalten werden, obwohl der Vorfall schon Jahre oder gar Jahrzehnte her ist. In unserem Miteinander sind wir Last für andere und wir erleben Last durch andere.

    Einer trage des anderen Last.

    Wie können wir Lasten anderer Menschen tragen, wo wir doch selbst schon eigene Lasten zu tragen haben? Wer sich immer mehr auflädt und zumutet wird am Ende irgendwann einmal zusammenbrechen.

    Eine Möglichkeit ist füreinander zu Gott zu beten. Wenn ich für einen anderen Menschen bete, dann wird mir bewusst, dass ich nicht alleine für diese Person zuständig bin. Ich bitte Gott zu helfen und weiß, dass Jesus die Lasten der Menschen schon längst auf sich genommen hat. Gott kann helfen, manchmal durch mich und manchmal durch andere Menschen.

    Außerdem muss ich meine eigene Last nicht verschweigen, sondern darf meine Last auch anderen Menschen zumuten. Es gibt im christlichen Sinn Brüder und Schwestern, die meine Last mittragen. Ich muss nicht alles selbst können und alles selbst mit mir ausmachen. Das wäre trostlos und unchristlich. Nur wenn ich selbst erlebt habe wie es ist, wenn andere meine Lasten mittragen, kann ich auch selbst die Lasten anderer Menschen tragen.

    Außerdem ist die Aufforderung, dass einer des anderen Last trage, an eine größere Gemeinschaft gerichtet. Für einen einzelnen wäre es schnell eine große Überforderung.

    Übrigens: Last hat oft etwas mit Schuld zu tun. Beim Vaterunser beten wir in jedem Gottesdienst: „Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.“ Wir bitten, dass Gott unsere Lasten abnimmt und klären uns bereit, auch anderen die Last der Schuld abzunehmen und nicht dauernd hinterherzutragen. Wann sind Sie das letzte Mal nach einem Streit auf einen Mitmenschen zugegangen und haben zu ihm oder ihr gesagt: „Ich vergebe dir. Was zwischen uns stand soll unsere Beziehung nicht länger belasten.“ Dieses deutlich auszusprechen ist ungewohnt, aber heilsam.

    Tragen Sie gemeinsam Lasten, lassen Sie sich beim Lastentragen helfen und bleiben Sie gesund,

    Ihr Pfarrer Thomas Breitkreuz

     

     

    Ökumenische Bücherei

    Don-Bosco-Weg 4, 89165 Dietenheim

    Öffnungszeiten:
    Montags:         16:30-19:00 Uhr
    Donnerstags:  15:30-18:00 Uhr

    Wir sind wieder zu den üblichen Bücherei-Zeiten für Sie da. Bitte beachten Sie unsere Hygienevorgaben in der Bücherei.

     

    Bibeltexte und Gebete für die Sonntage:

    Vierter Sonntag nach Trinitatis, den 5. Juli

    Wochenspruch: Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. (Galater 6,2)

    Gebet: Du Gott des Lebens, es tut uns gut, gebraucht zu werden, helfen zu können und wichtig zu sein für andere Menschen. Aber uns selbst fällt es meistens schwer, um Hilfe zu bitten. Wir schämen uns, anderen unsere Schwäche zu zeigen und haben Angst, ihnen lästig zu fallen mit unseren Sorgen. Gott, mach uns frei, einander offen zu begegnen, um Hilfe zu bitten und Hilfe zu bieten, so wie es dran ist. Lass uns erfahren, wie entlastend das Gesetz Christi ist, das uns in Gegenseitigkeit einweist. Amen.

    Wochenpsalm: Psalm 42 (Gesangbuch 723 / Gotteslob 42)

    Bibeltext: Micha 7,18-20

    Wochenlied: Komm in unsre stolze Welt (Gesangbuch 428)

    Fünfter Sonntag nach Trinitatis, den 12. Juli

    Wochenspruch: Aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es. (Epheser 2,8)

    Gebet: Gott, du bist der Brunnen der Gnade. Dass wir leben, verdanken wir dir. Unsere Stärken sind deine Gaben. Unser Glück ist dein Geschenk an uns. Halt im Unglück ist deine Gnade. Wir nehmen vieles zu selbstverständlich, bilden uns ein, wir hätten uns alles selbst verdient, und urteilen gnadenlos über andere. Gott, schärf uns ein, dass wir alles deiner Güte verdanken, hol uns herunter vom hohen Ross und weck in uns Achtsamkeit für andere Menschen. Amen.

    Wochenpsalm: Psalm 73 (Gesangbuch 733)

    Bibeltext: Lukas 5,1-11

    Wochenlied: Wach auf du Geist der ersten Zeugen (Gesangbuch 241)

     

    Gebete für jeden Tag der Woche:

    Beginn:

    Im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

    Psalm 103

    Dennoch bleibe ich stets an dir;
    denn du hältst mich bei meiner rechten Hand,
    du leitest mich nach deinem Rat
    und nimmst mich am Ende mit Ehren an.
    Wenn ich nur dich habe,
    so frage ich nichts nach Himmel und Erde.
    Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet,
    so bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Teil.
    Aber das ist meine Freude,
    dass ich mich zu Gott halte
    und meine Zuversicht setze auf Gott den Herrn,
    dass ich verkündige all dein Tun.

    Du treuer Gott, das Bekenntnis, stets bei dir zu bleiben, fällt mir schwer, wenn mir das Leben zum Rätsel wird, wenn das, was mir Halt bot, ins Wanken gerät, wenn andere mir schnelle Lösungen versprechen. Dennoch bei dir zu bleiben gegen die Zweifel, gegen den Zeitgeist, gegen die Ungeduld, Gott, das möchte ich versuchen. Und wenn ich scheitern sollte, dann bleibe du dennoch bei mir!

    Hier kommen Bitten für die einzelnen Wochentage:

    Die 14 Nothelfer werden in der katholischen Kirche als Schutzpatrone im Gebet angerufen. Für uns Evangelische sind sie Vorbilder des Glaubens und leiten uns in dieser und in der kommenden Woche im Gebet an.

    Montag: Gott du bist der Schöpfer des Lebens. Von dir kommen wir her und zu dir kehren wir zurück. Inspiriert durch den Heiligen Achatius, dem Nothelfer in Todesangst, rufen wir zu dir und bitten dich für alle Menschen, die Angst um ihr Leben haben. Steh du den Menschen in den Kriegsgebieten bei, die in der Gefahr ihr Dasein fristen müssen. Hilf du den sogenannten Risikogruppen in den Gebieten, in denen sich das Coronavisrus besonders stark ausbreitet. Tröste du die Menschen, die um das Leben eines Angehörigen oder eines lieben Freundes bangen.

    Dienstag: Jesus Christus, du bist selbst am Kreuz gestorben und kennst die Tiefen, die ein Mensch in seinem Leben durchschreiten muss. Inspiriert durch die Heilige Barbara, die Patronin der Sterbenden, kommen wir zu dir: Wir danken dir für die Pflegerinnen und Pfleger, und für die Menschen in den Hospizen, die Sterbenden zur Seite stehen. Wir danken dir für alle Menschen, die an den Sterbebetten ihrer Angehörigen wachen. Schenke uns, dass wir alt werden dürfen und dass wir einmal in Frieden sterben können.

    Mittwoch: Heiliger Geist, du bist uns Menschen nahe. In deiner Gegenwart werden wir heil. Inspiriert durch den Heiligen Blasius, dem Nothelfer bei Halsleiden, rufen wir zu dir. Du hast Macht den ganzen Menschen zu heilen, auch Atemwegskrankheiten wie das Coronavirus. Wir danken dir, dass du den Forscherinnen und Forschern Weisheit, Neugierde und Durchhaltevermögen schenkst. Wir sind dieser Krankheit nicht schutzlos ausgeliefert. Auf der ganzen Erde gibt es Menschen, die die Krankheit erforschen. Sie suchen Wege, damit sich weniger Menschen anstecken und sind Medikamenten und Impfstoffen auf der Spur. Schenke du uns allen Geduld, damit wir rücksichtsvoll sind und uns und unsere Mitmenschen nicht gefährden.

    Donnerstag: Gott, unser himmlischer Vater, du bist ein Gott, der uns seine Gebote als Anleitung für ein gelingendes Leben gibt. Du willst, dass wir im Frieden mit dir, unseren Mitmenschen, der Schöpfung und uns selbst leben. Nicht immer gelingt uns dies. Manchmal laden wir Schuld auf uns. Inspiriert durch den heiligen Ägidius, dem Nothelfer bei der Beichte, bringen wir unsere Schuld zu dir. Dir können wir anvertrauen, was uns unter den Händen zerbrochen ist, obwohl wir es doch eigentlich gut gemeint haben. Zu dir können wir bringen, wo wir aus Gedankenlosigkeit Vertrauen verspielt haben. Du stehst an unserer Seite, auch wenn wir uns von der Wut leiten ließen. Wir bitten dich: räume aus, was uns von dir trennt. Hilf uns, auf andere Menschen zuzugehen, um Vergebung zu bitten und auch selbst unseren Mitmenschen zu verzeihen.

    Freitag: Jesus Christus, im Vertrauen auf dich können wir voller Vertrauen unser Leben genießen. Im Vertrauen auf dich werden wir auch einmal voller Hoffnung sterben. Inspiriert durch den heiligen Cyriacus, den Helfer gegen Anfechtungen in der Todesstunde, kommen wir zu dir. Wir bitten dich für alle Menschen, die im Sterben liegen und denen es schwer fällt Abschied zu nehmen: Wir bitten dich für die Menschen, die zerstritten sind und denen es nicht gelungen ist, sich zu versöhnen. Schenke ihnen deinen ewigen Frieden. Wir bitten dich für alle Menschen, denen es nicht gelungen ist, ihr Lebenswerk zu einem guten Ziel zu führen. Schenke ihnen Frieden und Gewissheit, dass es vor deinem Angesicht unbedeutend wird, was wir auf dieser Erde geschaffen haben und was nicht. Wir bitten dich für alle, die Kinder hinterlassen und Menschen, die auf ihre Hilfe angewiesen sind. Sorge du für die Menschen, die ihnen anbefohlen wurden und stelle ihnen Menschen an die Seite, die gut für sie sorgen.

    Samstag: Heiliger Geist, lange Zeit hat das Coronavirus unser Gesundheitssystem beschäftigt und alles andere musste sich diesem unterordnen. In anderen Ländern droht das Gesundheitssystem zu kollabieren. Viele haben keinen Zugang zu einer guten medizinischen Versorgung. Inspiriert durch Erasmus, dem Nothelfer bei Leibschmerzen, rufen wir zu dir. Wir danken dir für alle Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiten: Für die Ärztinnen und Ärzte, für das Pflegepersonal, für alle, die für einen reibungslosen Ablauf in den Arztpraxen und in den Krankenhäusern sorgen, für die vielen Menschen, die im Hintergrund wirken. Schenke ihnen Kraft, Liebe und Geduld für ihre wichtigen Aufgaben. Stärke sie im Kampf gegen die vielen Krankheiten, die das Leben der Menschen schwer machen oder gar bedrohen.

    Sonntag: Dreieiniger Gott, das Coronavirus bestimmt fast alle Lebensbereiche und zur Eindämmung der Pandemie müssen viele Menschen auf Liebgewonnenes verzichten. Manche betrifft es besonders hart. Inspiriert durch Eustachius, dem Nothelfer bei schwierigen Lebenslagen, bitten wir für die Menschen, deren wirtschaftliche Existenz bedroht ist: Für die Gastronomen, die längere Zeit keine Umsätze haben und weiterhin nur eingeschränkt arbeiten können. Für die Selbständigen ohne größere Rücklagen, denen es an die wirtschaftliche Existenz geht. Für die Schauspieler, Kleinkünstler, Musiker und Artisten, die nicht auftreten dürfen und ohne die unser Leben ärmer wäre. Steh du den Menschen bei, hilf ihnen in schwierigen Lebenslagen und führe sie gut durch die Krise.

    Nun ist Zeit, um Gott zu sagen, was uns freut und was wir geschafft haben oder worauf wir mit Spannung oder Sorge blicken.

    Vaterunser:

    Vater unser im Himmel
    Geheiligt werde dein Name.
    Dein Reich komme.
    Dein Wille geschehe,
    wie im Himmel, so auf Erden.
    Unser tägliches Brot gib uns heute.
    Und vergib uns unsere Schuld,
    wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
    Und führe uns nicht in Versuchung,
    sondern erlöse uns von dem Bösen.
    Denn dein ist das Reich
    und die Kraft und die Herrlichkeit
    in Ewigkeit. Amen.

    Segensbitte:

    Herr segne mich und behüte mich, lass dein Angesicht über mir leuchten und sei mir gnädig, erhebe dein Angesicht auf mich und schenke mir Frieden. Amen

     

    Mitmachaktion: Lieblingschoral

    "Singen tut Körper und Seele gut". Diese alte Volksweisheit haben Wissenschaftler untersucht und festgestellt: Singen stärkt tatsächlich die Abwehrkräfte und auch die Psyche. Singen ist gut für Herz, Lunge, allgemeine Fitness und für das Immunsystem. Nehmen Sie einmal das Gesangbuch zur Hand und singen Sie aus Leibeskräften mit.

    Doch mit welchem Lied beginnt man am besten? Mit der Nummer eins im Gesangbuch eher nicht, denn das Adventslied „Macht hoch die Tür“ passt momentan nicht so recht. Sieben Personen aus unserer Kirchengemeinde oder die unserer Kirchengemeinde verbunden sind stellen hier für jeden Tag der Woche ihre Lieblingslieder vor und erzählen, warum es sich lohnt, dieses Lied zu singen:

    Sonntag – Inge P.

    Mein Lieblingslied im Gesangbuch ist „Meine Hoffnung und meine Freude“. Es ist mein Lieblingslied, weil es mit wenigen Worten mein Begleiter in schönen und in anstrengenden Zeiten ist. In guten Zeiten drücke ich damit meinen Dank an Gott aus. In schwierigen Zeiten ist es mein Ruf zu ihm.

    Montag – Regina S.:

    Ganz spontan kann ich drei Lieblingslieder nennen:

    • Großer Gott, wir loben dich        (Gesangbuch Nummer 331 / Gotteslob Nummer 380)
    • Segne du, Maria               (Gotteslob Nummer 535)
    • Jesus lebt            (Gesangbuch Nummer 115 / Gotteslob Nummer 336)

    Vor allem das letzte Lied habe ich beim meinem Umzug nach Dietenheim als DAS Osterlied schlechthin unsagbar vermisst; das war hier einfach nicht im Gotteslob! Umso mehr freut es mich, dass es im jetzigen Gotteslob drin ist und auch gesungen wird.

    Dienstag – Anke Sch.:

    Ich habe kein bestimmtes Lieblingslied, denn es gibt sehr viele schöne Lieder, die mich ansprechen.

    Aber folgendes Lied begleitet mich in verschiedener Weise seit der Coronapandemie:

    "Möge die Straße uns zusammenführen ..." und der Refrain passt  in diese schwere Zeit:

    "und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand".

    Diesen Satz habe ich auch für unsere Senioren als Mutmacher im Mitteilungsblatt geschrieben, denn die Illerriedener Seniorennachmittage fehlen nicht nur unseren Gästen sondern auch dem Team.

    Mittwoch – Martin R.:

    Das Lied „Der Mond ist aufgegangen“ hat mich als Kind schon begeistert. Beim Mitsingen des Textes fand ich mich irgendwie bei den Sternlein und im Wald geborgen. Später als Erwachsener mit dem Wissen um Atome und Galaxien, staune ich immer noch über die Sterne und den Mond, der nur halb zu sehen und doch rund und schön ist! Außerdem war es ein schönes Schlaflied für unsere Kinder, manchmal schliefen sie und oder ich schon nach der zweiten Strophe ein.

    Donnerstag - Benno S.:

    Mein Lieblingslied ist „Nun jauchzt dem Herren alle Welt“, es stammt aus dem 17 Jahrhundert. Mich erfreut der äußerst positive Text (1602) von Cornelius Becker und die Melodie (1646) von David Denicke, welche sich wie ein Tanz im fröhlichen 3/4 Takt bewegt. Gerade der Dreißigjährige Krieg sollte zwei Jahre nach Entstehung dieser Melodie sein Ende finden. Mich persönlich fasziniert immer wieder die Fröhlichkeit und Zuversicht im Barock – gerade, oder trotz oft aussichtsloser Situationen und Gefahren.

    Freitag – Hannelore C.:

    Ein Lieblingslies ist „Wachet auf ruft uns die Stimme“. Zum einen hat es eine wunderbare Melodie und einen schönen Text voller Vorfreude. Zum anderen liebe ich als Musikerin die vielen Choralbearbeitungen dieses Liedes (Johann Sebastian Bach, Johann G. Walter, Flor Peters, usw.)

    Samstag – Michael F.:

    Mein Lieblingslied aus dem EGB ist "Gelobt sei deine Treu". Der Text rührt mich sehr an mit seinem wunderbar formulierten Lobpreis über die Liebe Gottes, die mich wie ein Mantel umgibt und fest umhüllt. Ein starkes Bild. Dieses Lied soll auch einmal an meiner Beerdigung gesungen werden (wie bei meinem Vater vor Jahren auch geschehen).

    Das Lied "Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt" macht sowohl beim Singen, als auch beim Orgelspielen viel Spaß. Es ist so richtig fetzig und auch der Orgelsatz dazu unterstütz dies mit entsprechendem Tonsatz und Rhythmus. Auch der Text ist so voller Hoffnung und Lebensfreude, ein durch und durch positives Lied.

    Einen total anderen Charakter hat das Lied "Verleih uns Frieden gnädiglich". Eine mittelalterliche Melodie mit kraftvoller, majestätischer Tonalität. Die Begleitsätze dazu waren immer etwas sperrig, und unbefriedigend für den Organisten und somit auch für die Gemeinde. So dass ich begonnen habe, den Choral selber zu harmonisieren. Damit kann ich den Charakter des Liedes besser unterstützen und auch den Melodiefluss verbessern. Seitdem freue ich mich immer, wenn dieses Friedens- und Segenslied wieder dran ist.

    Es gibt noch viele andere Lieder, die mich geprägt haben "Jesu geh voran", das mir mein Großvater beim Holzhacken beigebracht hatte. Zum einen sind es sehr alte Lieder, andere sind aus meiner Jugendzeit. Das Gesangbuch ist für mich eine richtig zeitlose Schatzkiste.

    Sonntag - Winfried K.*:

    Mein Lieblingslied im Gesangbuch ist "Nun danket alle Gott". Denn das Lied erinnert uns daran, dass wir uns jederzeit von Gott geliebt wissen dürfen. Es beschreibt die drei wichtigen Grundhaltungen vor Gott: Danken, Bitten und Loben. Es ist für mich ein nachhaltiges Lebenslied.

    * Winfried K. lebt leider nicht im Illertal, sondern in Sigmaringen-Laiz. Er singt dort im Kirchenchor. Doch als Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg fühlt er sich unserer Kirchengemeinde verbunden. Noch ehe das Redaktionsteam die Fragen an ihn stellen konnte, hat er sie bereits 2014 beantwortet. Nachzulesen im Internet unter: bistum-augsburg.de/Hauptabteilungen/Hauptabteilung-VI/Gottesdienst-und-Liturgie/Neues-Gotteslob/Mein-Lieblingslied

     

    Telefonkette starten

    Liebe Gemeinde,

    manche Menschen genießen die viele Zeit, die sie nun haben. Andere sitzen alleine in Ihren Wohnungen und suchen nach einem Ansprechpartner zum Telefonieren und reden.

    Suchen Sie jemand zum Telefonieren, oder wären Sie bereit eine einsame Person regelmäßig anzurufen? Dann melden Sie sich bitte im Pfarramt: Telefon 07347 / 7621 oder pfarramt.dietenheim@elkw.de

  • add Mitteilungen für 13.-19. Juli

    Wochenspruch für den fünften Sonntag nach Trinitatis, den 12.7.2020
    Aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben,
    und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es. (Epheser 2,8)

     

    Gottesdienste              

    Fünfter Sonntag nach Trinitatis, den 12. Juli
    9:30 Uhr im ZDF – katholischer Gottesdienst aus der Kapelle des Katharinenkrankenhauses, Frankfurt
    10:15 Uhr: Gottesdienst in der evangelischen Kirche Dietenheim. Bitte beachten Sie die Hinweise weiter unten.

    Sechster Sonntag nach Trinitatis, den 19. Juli
    9:30 Uhr im ZDF – Eingetaucht ins Leben - evangelischer Gottesdienst aus der Brüderkirche, Altenburg
    10:15 Uhr: Gottesdienst in der evangelischen Kirche Dietenheim. Bitte beachten Sie die Hinweise weiter unten.

    Kindergottesdienst:
    Jeden Sonntag 10:00 Uhr Kindergottesdienst-Livestream der EKD
    www.kirchemitkindern-digital.de

     

    Angedacht

    Santo subito – oder wie wird man eigentlich ein Heiliger?

    Liebe Leserinnen und Leser, 

    Heilige waren besondere Menschen. Sie hatten einen starken Glauben und standen Gott besonders nahe. Sie haben vorgelebt, was es bedeutet ein Christ zu sein: Sie waren Helfer in der Not und Zeuginnen der Liebe Gottes. In den ersten Jahrhunderten des christlichen Glaubens haben die einzelnen Gläubigen selbst festgelegt, welche Heilige sie verehrten. Dann wurde es strenger geregelt und mittlerweile gibt es ein klares Verfahren, wie man oder frau zu einer Heiligen wird.

    Nach dem Tod eines Menschen kann ein sogenanntes bischöfliches Erhebungsverfahren stattfinden, dann folgt im Vatikan ein Seligsprechungsverfahren und schließlich ein Heiligsprechungsverfahren. Alle Schriften und Veröffentlichungen müssen überprüft werden. In dieser Zeit muss der Verstorbene Wunder vollbringen. Es ist ein aufwendiges Verfahren, denn es muss kritisch geprüft werden, ob die Person tatsächlich ein Heiliger oder eine Heilige ist.

    Wir Evangelische haben es nicht so sehr mit den Heiligen. Wir beten direkt zu Gott, nicht zu Mittelsleuten. Heilige sind jedoch Vorbilder im Glauben. Sie inspirieren zu guten Taten. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Während der Reformation gab es an vielen Orten „Bilderstürmer“. Sie haben Heiligenbilder zertrümmert und Heiligenstatuen von ihren Sockeln gestoßen. 1533 wurden auch im Ulmer Münster die Heiligenstatuen aus er Kirche geschafft. Sie sollten nicht länger von Christus ablenken und den Blick auf Gott versperren. Für manche war es auch ein willkommener Anlass, Dinge kurz und klein hauen zu dürfen. 350 Jahre blieben die Sockel in der Kirche leer. Doch ab 1880 wurden neue Heiligengestalten aufgestellt: Propheten und Apostel, aber auch Kaiser, Herzöge, Musiker und Theologen.

    In den USA und in vielen weiteren Ländern erleben wir heute wieder eine Art Bildersturm: Statuen werden von Ihren Sockeln gestoßen, weil sie bei einem genauen Blick doch keine so großen Vorbilder waren. Das betrifft auch die Vorbilder in unserem Land: Robert Koch war Pionier der Infektionsforschung und hat den Tuberkuloseerreger entdeckt. Andererseits hat er in Afrika an Menschenversuchen teilgenommen. Martin Luther war mutiger Reformator, der die Menschen von der Angst vor Gott befreit hat. Andererseits hat er im Alter zutiefst beschämendes über die Juden geschrieben. Es ist schwierig Menschen auf ein Heiligenpodest zu stellen.

    Zum Glück blieben im Ulmer Münster ungefähr ein Viertel der Sockel bis heute leer. Wen würden wir heute für uns persönlich auf diesen Sockel stellen? Wer sind für uns heute Heilige – Vorbilder des Glaubens, Zeugen der Liebe Gottes und Helferinnen in der Not?

    Für mich sind das meine Großeltern, die mir als Kind den Glauben vorgelebt haben: In der Bibel zu lesen, den Tag mit einem Gebet zu starten und jeden Abend das Gesangbuch zur Hand zu nehmen gehörte ganz selbstverständlich zum Tagesablauf. Sie waren einfache Bauern und für einen Platz auf einem Heiligenpodest wird es wohl nicht reichen. Dennoch haben sie mir den Glauben in Wort und Tat vorgelebt. Wahrscheinlich würde ich auch Martin mit dazustellen, meinen früheren Jugendkreisleiter. Er hatte keine spannenden Andachten parat und konnte sich auch nicht besonders eloquent ausdrücken. Doch er hat uns pubertierende Jungs ausgehalten. Wir rangen mit ihm auf der Kampfmatte auf dem Dachboden des Gemeindehauses. Danach hörte er unseren Fragen nach dem Leben und der Liebe zu und auch warum die Eltern gerade so furchtbar anstrengend sind. Ihm verdanke ich es, dass ich es, dass ich Kirche als einen Ort erlebt habe, an dem ich und dass was mich beschäftigt, ernstgenommen werden. Kirche wurde für mich so zu einem Ort, an dem ich mich entfalten konnte.

    Viele weitere Heilige sind mir seitdem begegnet: Vorbilder des Glaubens, Helfer in der Not, Menschen die mir die Liebe Gottes vor Augen gemalt haben. Manche wissen gar nichts davon. Vermutlich würde keiner einem päpstlichen Verfahren zur Heiligsprechung standhalten, denn neben den guten Seiten schlummern auch andere Seiten in ihnen. Für mich war dies in dem jeweiligen Moment jedoch unwichtig.

    Santo subito – oder wie wird man eigentlich ein Heiliger?

    Heilige haben mich begleitet. Menschen wurden für mich zu einem Vorbild des Glaubens, haben mir die Liebe Gottes vorgelebt und waren Helfer in der Not. Doch wie werde ich eigentlich selbst zu einem oder einer Heiligen? Bis die katholische Kirche jemanden als Heiligen anerkennt ist es ein weiter Weg. Doch für eine konkrete Person zu einer Heiligen werden ist schon einfacher. Ein konkreter Schritt bedeutet den Glauben vorleben, ganz unaufgeregt und selbstverständlich: Den Kindern und Enkeln, dem Nachbarn. Das heißt zu zeigen, was mir Gott in meinem Alltag bedeutet und dass es tatsächlich einen Unterschied macht, wenn ich an Gott glaube. Die Liebe Gottes weiterzugeben kann ein weiterer Schritt sein: Zu lächeln wo viele nur mürrisch blicken. Ein freundliches Wort zu sagen, wo manch andere Menschen nur niedermachen. Ein dritter Schritt ist die Liebe Gottes in Wort und Tat weiterzugeben: Wahrzunehmen wo jemand meine Hilfe brauchen könnte und zu helfen, ohne ein großes Aufhebens darum zu machen.

    Zu einer Heiligen im offiziellen Kalender wird man dadurch wohl nicht, aber zu einem Heiligen im Leben eines konkreten Menschen. Das ist für den Angang gar nicht schlecht.

    Werden Sie zu einem oder einer Heiligen und bleiben Sie gesund,

    Ihr Pfarrer Thomas Breitkreuz

     

    Ökumenische Bücherei

    Don-Bosco-Weg 4, 89165 Dietenheim 

    Öffnungszeiten:
    Montags:         16:30-19:00 Uhr
    Donnerstags:  15:30-18:00 Uhr

    Wir sind wieder zu den üblichen Bücherei-Zeiten für Sie da.

    Natürlich gelten auch in der Bücherei, die notwendigen Schutz- und Hygienevorschriften, auf die wir an dieser Stelle hinweisen:

    • Mundschutz ist Pflicht
    • Bitte vor dem Betreten der Bücherei Hände desinfizieren! Desinfektionsmittel steht bereit.
    • Im Eingangsbereich unten stehen abgezählte Körbe. Pro Person muss ein Korb genommen werden. Die Körbe können mit dem bereitstehenden Desinfektionsmittel desinfiziert werden. Es dürfen nur Einzelpersonen mit Korb die Bücherei betreten. Sollte kein Korb vorhanden sein, bitte warten, bis jemand die Bücherei verlässt
    • Begegnungen im Treppenhaus sollen vermieden werden
    • Bitte in allen Fällen den Mindestabstand von 2 Metern einhalten, sowohl in der Bücherei, als auch im Wartebereich oder draußen
    • Menschenansammlungen sind nicht erlaubt
    • In den Räumen der Bücherei gibt es eine separate Stelle für die Bücherrückgabe, sowie die übliche Stelle zur Ausleihe der Bücher. Es gibt eine Einbahnstraßenregelung. Bitte beachten Sie die markierten Laufwege.

    Wir freuen uns, dass wir wieder unsere Türen öffnen dürfen und hoffen auf Ihr sorgsames Miteinander zum Wohle aller. Vielen Dank!

     

     

    Bibeltexte und Gebete für die Sonntage:

    Fünfter Sonntag nach Trinitatis, den 12. Juli

    Wochenspruch: Aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es. (Epheser 2,8)

    Gebet: Gott, du bist der Brunnen der Gnade. Dass wir leben, verdanken wir dir. Unsere Stärken sind deine Gaben. Unser Glück ist dein Geschenk an uns. Halt im Unglück ist deine Gnade. Wir nehmen vieles zu selbstverständlich, bilden uns ein, wir hätten uns alles selbst verdient, und urteilen gnadenlos über andere. Gott, schärf uns ein, dass wir alles deiner Güte verdanken, hol uns herunter vom hohen Ross und weck in uns Achtsamkeit für andere Menschen. Amen.

    Wochenpsalm: Psalm 73 (Gesangbuch 733)

    Bibeltext: Lukas 5,1-11

    Wochenlied: Wach auf du Geist der ersten Zeugen (Gesangbuch 241)

    Sechster Sonntag nach Trinitatis, den 19. Juli

    Wochenspruch: So spricht der Herr, der dich geschaffen hat: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein. (Jesaja 43,1)

    Gebet: Gott, unser himmlischer Vater: Manchmal wissen wir nicht, wohin wir gehören, wem wir etwas bedeuten, auf wen wir in Krisen zählen können, und wer uns unser Glück wirklich gönnt. Nimm uns unberechtigte Ängste und mach uns gewiss: Wir gehören zu dir, dir sind wir wichtig, auf dich ist Verlass in allen Zeiten, du meinst es wahrhaft gut mit uns. Unser Erlöser, erbarme dich unser! Amen.

    Wochenpsalm: Psalm 139 (Gesangbuch 754 / Gotteslob 657)

    Bibeltext: 5. Mose (Deuteronomium) 7,6-12

    Wochenlied: Ich bin getauft auf deinen Namen (Gesangbuch 428)

     

     

    Wochenpsalm und Gebete der Woche:

    Beginn:

    Im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

    Psalm 73

    Dennoch bleibe ich stets an dir;
    denn du hältst mich bei meiner rechten Hand,
    du leitest mich nach deinem Rat
    und nimmst mich am Ende mit Ehren an.
    Wenn ich nur dich habe,
    so frage ich nichts nach Himmel und Erde.
    Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet,
    so bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Teil.
    Aber das ist meine Freude,
    dass ich mich zu Gott halte
    und meine Zuversicht setze auf Gott den Herrn,
    dass ich verkündige all dein Tun. 

    Du treuer Gott, das Bekenntnis, stets bei dir zu bleiben, fällt mir schwer, wenn mir das Leben zum Rätsel wird, wenn das, was mir Halt bot, ins Wanken gerät, wenn andere mir schnelle Lösungen versprechen. Dennoch bei dir zu bleiben gegen die Zweifel, gegen den Zeitgeist, gegen die Ungeduld, Gott, das möchte ich versuchen. Und wenn ich scheitern sollte, dann bleibe du dennoch bei mir!

    Hier kommen Bitten für die einzelnen Wochentage:

    Die 14 Nothelfer werden in der katholischen Kirche als Schutzpatrone im Gebet angerufen. Für uns Evangelische sind sie Vorbilder des Glaubens und leiten uns in der vergangenen und in dieser Woche im Gebet an.

    Montag: Gott du bist der Schöpfer des Lebens. Von dir kommen wir her und zu dir kehren wir zurück. Inspiriert durch den heiligen Christophorus, dem Nothelfer gegen den unvorbereiteten Tod, rufen wir zu dir und bitten dich: Lehre uns bedenken dass wir sterben müssen, auf das wir klug werden. Schenke uns, dass wir in unserem Leben die richtigen Prioritäten setzen. Hilf uns, dass wir nicht vergänglichen Dingen hinterherhetzten und dabei das aus den Augen verlieren, was wichtig ist. Hilf uns so zu leben, dass wir im Reinen sind mit uns, mit unseren Mitmenschen und mit dir.

    Dienstag: Jesus Christus, du bist für uns Menschen gestorben und hast alles ausgeräumt was uns von Gott trennt. Inspiriert durch den heiligen Dionysius, dem Nothelfer bei Kopfschmerzen aber auch Gewissensnöten und Seelenleiden, kommen wir zu dir. Manchmal tragen wir Dinge mit uns herum, die uns schwer belasten. Manches was wir getan oder nicht getan haben lastet auf uns. Worte können nicht mehr eingefangen werden. Ein andermal wäre es gut gewesen wir wären aufgestanden und hätten klar Position bezogen. Du bist ein gnädiger Gott, der uns Menschen vergibt und ausgeräumt hat, was zwischen Gott und Mensch steht. So schenke auch uns Mut auszuräumen, was zwischen uns und unseren Mitmenschen steht. Hilf uns gnädig mit anderen und mit uns selbst zu sein.

    Mittwoch:  Heiliger Geist, jeden Tag hören und lesen wir in den Nachrichten von Krieg und Vertreibung, Flucht und Tod. Inspiriert durch den heiligen Georg, dem Nothelfer bei Kriegsgefahren, bitten wir dich für die Opfer von Krieg und Vertreibung. Wir bitten dich, für alle, die auf der Flucht sind, Schenke ihnen Schutz und Hoffnung. Wir bitten dich für alle, die um Asyl suchen. Schenke ihnen Menschen die sie aufnehmen und die sie willkommen heißen. Wir bitten dich für die Flüchtlinge auf dem Mittelmeer. Rette ihr Leben und lass uns Europäer dafür eintreten, dass es sichere Fluchtruten gibt und sich Menschen nicht weiteren unnötigen Gefahren aussetzen müssen.

    Donnerstag: Gott, du bist zu uns wie ein Vater und eine Mutter zugleich. Inspiriert durch die heilige Katharina, der Beschützerin der Mädchen, Jungfrauen und Ehefrauen, klagen wir dir Benachteiligungen und Gewalt, die viele Frauen in ihrem Leben erleiden müssen. Überkommene Vorstellungen und Geschlechterrollen führen zu Benachteiligungen der Frauen. In Deutschland verdienen Frauen 21% weniger als Männer und sie sind seltener in Leitungspositionen. Während der Corona-Pandemie tragen Frauen die Hauptlast in der Kinderbetreuung und Erziehung. In manchen Ländern werden Frauen systematisch unterdrückt. Immer wieder sind sie Opfer von Gewalt und Missbrauch. Gott, stelle dich an die Seite der Frauen und lass uns alle für Gerechtigkeit eintreten.

    Freitag: Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solchen gehört das Reich Gottes. Jesus du hast die Kinder besonders gerne. Inspiriert durch die heilige Margareta, der Patronin der Gebärenden, bitten wir dich für alle werdenden Mütter: Segne du sie und behüte sie. Wir bitten dich für alle Frauen, die nicht wissen, ob sie ihr werdendes Kind bekommen können und wollen. Stelle ihnen Menschen an die Seite, die sie beraten und unterstützen, die mit ihnen Wege suchen, die sie gehen können. Wir bitten dich für alle Frauen und Paare, die sich sehnlich Kinder wünschen. Steh du ihnen bei mit deiner Geduld und mit deiner Kraft.

    Samstag:  Heiliger Geist, wir danken dir für die Ärztinnen und Ärzte, die das Leiden der Menschen lindern und heilen. Wir danken dir für die gute medizinische Versorgung in unserem Land. Inspiriert durch den heiligen Pantaleon, dem Patron der Ärzte, bitten wir dich um Weisheit für alle Medizinerinnen und Mediziner. Schenke ihnen, dass sie die richtigen Diagnosen stellen, die Krankheiten erkennen und Behandlungen finden, um Menschen gesund zu machen und um ihre Leiden zu lindern.

    Sonntag: Dreieiner Gott, inmitten der Corona-Pandemie sehnen wir uns nach einem guten Impfstoff, der der Krankheit ihren Schrecken nimmt und uns allen ermöglicht zu einem Lebern mit weniger Hygieneregeln und Beschränkungen zurückzukehren. Inspiriert durch den heiligen Vitus, dem Helfer bei Krämpfen, Epilepsie und Schlangenbiss, aber auch dem Patron der Apotheker, bitten wir dich um Weisheit für alle, die an neuen Medikamenten forschen. Hilf ihnen ihr Wissen zum Wohl der Menschen einsetzen. Medikamente zu entwickeln ist ein weiter Weg. Manchmal hilft dabei der Zufall. Führe du die Forscherinnen und Forscher auf eine gute Weise, zum Wohl der Menschheit.

    Nun ist Zeit, um Gott zu sagen, was uns freut und was wir geschafft haben oder worauf wir mit Spannung oder Sorge blicken.

    Vaterunser:

    Vater unser im Himmel
    Geheiligt werde dein Name.
    Dein Reich komme.
    Dein Wille geschehe,
    wie im Himmel, so auf Erden.
    Unser tägliches Brot gib uns heute.
    Und vergib uns unsere Schuld,
    wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
    Und führe uns nicht in Versuchung,
    sondern erlöse uns von dem Bösen.
    Denn dein ist das Reich
    und die Kraft und die Herrlichkeit
    in Ewigkeit. Amen.

    Segensbitte:

    Herr segne mich und behüte mich, lass dein Angesicht über mir leuchten und sei mir gnädig, erhebe dein Angesicht auf mich und schenke mir Frieden. Amen

     

    Mitmachaktionen

    Liebe Gemeindeglieder, liebe Leserinnen und Leser

    an dieser Stelle gab es über viele Wochen die Mitmachaktionen der Kirchengemeinde. Herzlichen Dank für alle Beiträge, die ins Pfarramt eingetrudelt sind. Ich bin noch immer fasziniert, wie viele Schätze in unserer Kirchengemeinde schlummern: Da gab es tolle Ideen, interessante Strategien und kleine Predigten. Außerdem war interessant, wer sich hinter den Abkürzungen verbergen könnte. Alle Autoren waren aus der Region. Ausnahmen waren zwei Bischöfe und ein Ministerpräsident, die jedoch gekennzeichnet wurden. Herzlichen Dank allen Leserinnen und Lesern für Ihr Interesse und für die vielen positiven Rückmeldungen.

    Nun macht sich unser Land „wieder locker“. Gottesdienste finden wieder statt, Taufen können gefeiert werden, bei Beerdigungen dürfen wir uns wieder in größeren Gruppen beistehen und Lasten teilen, der Konfirmandenunterricht der alten Konfi-Gruppe hat wieder begonnen. Es gilt zwar weiterhin Abstand zu halten und Masken zu tragen, dennoch können wir uns wieder gegenseitig besuchen und vorsichtig miteinander feiern. Daher werden die Mitmachaktionen eingestellt.

     

    Familienprogramm

    einRÄTSELstadtspiel   ???

    Dir ist langweilig und du möchtest raus, ein bisschen RÄTSEL raten und dabei noch eine coole Geschichte lesen? Dann bist du hier genau richtig!!

    Bei diesem Spiel begibst du dich auf die Suche. An insgesamt 7 Stationen in Dietenheim wirst du suchen und finden. Hier findest du jeweils einen Zettel, dieser befindet sich in einem Fenster oder einem Schaukasten. Auf jedem Zettel steht ein Teil einer biblischen Geschichte und ein Hinweis oder ein kleines Rätsel, wo du die nächste Station findest. Wenn du alle Rätsel richtig löst, kommst du zu 7 Stationen und liest dabei eine coole Geschichte übers Verlieren und Wiederfinden. Am Ende wartet eine kleine Überraschung auf dich.

    WICHTIG ist, dass alle Stationen draußen sind. Bitte gehe in KEIN Haus rein,

    um den Zettel zu finden!

    Gehe nur in ein Haus, wenn du ausdrücklich dazu aufgefordert wirst.

    Alle Zettel sind von außen gut sichtbar.

    einRÄTSELstadtspiel startet am 12.07. und endet am 13.09.2020 und ist für alle Kinder, Jugendliche und Erwachsene ab 6 Jahren geeignet (evtl. mit etwas Hilfe der Eltern).

    So, jetzt nimm noch einen Stift und einen Notizzettel mit, falls du was notieren möchtest

    und pack deine Eltern in deinen Rucksack und dann geht’s los!

    Halte die Augen offen und die Ohren steif!!

    Die 1. Station findest du hier: Ort, an dem evangelische Gottesdienste gefeiert werden.

    VIEL SPAß!!

    Wünscht dir die Ev. Kirchengemeinde Dietenheim und das Evangelische Jugendwerk Biberach

    Bei Fragen und unlösbaren Rätseln könnt ihr euch melden bei:
    Philip Rampp EJW Biberach.
    philip.rampp@ejwbiberach.de oder 015224532481

     

     

    Konfi

    Die bisherige Konfigruppe trifft sich wieder regelmäßig, um gemeinsam die Konfirmationen vorzubereiten.

    Nächste Treffen:
    Mittwoch, der 15. Juli, 16:30 Uhr: Teilgruppe Dietenheim im Garten des Gemeindehauses Dietenheim
    Mitttwoch, der 22. Juli, 16:30 Uhr: Teilgruppe Illerrieden im Garten des Bonhoefferhauses Illerrieden

Mitteilungen als PDF-Download

 

Überblick über unsere Webseite

Meldungen unserer Kirchengemeinde, aus der Ökumene und dem Kirchenbezirk

Meldungen aus der Landeskirche

  • 07.07.20 | Ministerpräsident dankt den Kirchen

    Für ihr „großes Verständnis und die Bereitschaft, die Maßnahmen, die die Corona-Pandmie erfordert, mitzutragen", hat Ministerpäsident Kretschmann den Bischöfen in Baden und Württemberg seinen Dank ausgesprochen.

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  • 04.07.20 | Eine Million Euro für den Mutmacher-Fonds

    Warmer Regen für den Mutmacher-Fonds: Die Evangelische Württembergische Landessynode hat am Freitag entschieden, eine Million Euro für das Hilfsprojekt von Diakonie und Landeskirche zur Verfügung zu stellen - und das mit sehr deutlicher Mehrheit.

    Mehr

  • 03.07.20 | Landessynode setzt Tagung fort

    Seit Donnerstag und noch bis Samstag, 4. Juli, tagt die Württembergische Evangelische Landessynode im Stuttgarter Hospitalhof. Am Freitag geht es bei der hybriden Tagung mit spannenden Themen weiter.

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