Evangelische Kirchengemeinde Dietenheim feiert wieder Gottesdienste in der Kirche

Liebe Gemeindeglieder, liebe Interessierte,

wegen des Corona-Virus finden derzeit keine Veranstaltungen in unseren Gemeindehäusern statt. Gottesdienste sind jedoch wieder möglich. Die weiteren Infos erfahren Sie hier.

Pfarrer Thomas Breitkreuz ist weiterhin für Sie da. Wenn Sie ein Anliegen haben oder ein (seelsorgerliches) Gespräch wünschen, rufen Sie bitte im Pfarramt an oder schicken Sie eine Email.

Hier geht es zum Überblick der kirchlichen Online-Angebote während der Coroana-Zeit.

Ich wünsche Ihnen Gottes Segen. Kommen Sie Leib und Seele behütet durch die kommende Zeit ,

Ihr Pfarrer Thomas Breitkreuz

 
 
 
 

Herzlich Willkommen auf der Webseite der evangelischen Kirchengemeinde Dietenheim

Wir sind die evangelische Kirchengemeinde Dietenheim. Zu unserer Kirchengemeinde gehören ca. 1520 evangelische Christinnen und Christen aus der Gemeinde Dietenheim mit dem Außenort Regglisweiler, sowie aus der Gemeinde Illerrieden mit den Außenorten Wangen und Dorndorf.

 

Schön, dass Sie sich für unsere Gemeinde interessieren!

Auf diesen Internetseiten finden Sie die wichtigsten Informationen über unsere Kirchengemeinde. Wenn Sie weitere Fragen haben, treten Sie einfach mit uns in Kontakt. Wir freuen uns natürlich, wenn wir Sie nicht nur virtuell, sondern auch in unserem Gottesdienst oder in unseren Gruppen und Kreisen persönlich begrüßen dürfen.

 
 
 

Mitteilungen der evangelischen Kirchengemeinde Dietenheim

Ab dem 10. Mai feiern wir in Dietenheim und Illerrieden wieder Gottesdienste. Wir beginnen hier und da wieder mit unseren Angeboten.
Weitere Hinweise und Updates der evangelischen Landeskirche erhalten Sie hier.

Die Weiteren Mitteilungen der Kirchengemeinde erhalten Sie hier.

  • add Mitteilungen für 25.-31. Mai

    Wochenspruch für den Sonntag Exaudi, den 24.5.2020Christus spricht: Wenn ich erhöht werde von der Erde, will ich alle zu mir ziehen. (Johannes 12,32)

     

    Liebe Gemeindeglieder, liebe Interessierte,

    seit zwei Wochen feiern wir wieder Gottesdienste in der evangelischen Kirche in Dietenheim. Darüber hinaus finden derzeit keine Veranstaltungen in unserer Kirche und in unseren Gemeindehäusern statt. 

    Pfarrer Thomas Breitkreuz ist jedoch für Sie da. Wenn Sie ein Anliegen haben oder ein (seelsorgerliches) Gespräch wünschen, rufen Sie bitte im Pfarramt an (07347 / 7621) oder schicken Sie eine Email an pfarramt.dietenheim@elkw.de

     

    Gottesdienste

    Christi Himmelfahrt, den 21. Mai
    10:00 Uhr in der ARD – katholischer Gottesdienst zu Christi-Himmelfahrt – Übertragung aus der Stiftsbasilika Waldsassen
    10:15 Uhr: Gottesdienst in der evangelischen Kirche Dietenheim mit Pfarrer Ernst Eyrich aus Wain. Bitte beachten Sie die Hinweise weiter unten.

    Sonntag Exaudi, den 24. Mai
    9:30 Uhr im ZDF – du bist nicht allein – evangelischer Gottesdienst aus Erbach.
    10:15 Uhr: Gottesdienst in der evangelischen Kirche Dietenheim. Bitte beachten Sie die Hinweise weiter unten.

    Pfingstsonntag, den 31. Mai

    9:30 Uhr im ZDF – Geist des Lebens – Geist der Gemeinschaft - katholischer Gottesdienst aus der Hospitalkirche Bensheim
    10:00 Uhr in der ARD – evangelischer Gottesdienst aus St. Egidien, Nürnberg
    10:15 Uhr: Gottesdienst in der evangelischen Kirche Dietenheim. Bitte beachten Sie die Hinweise weiter unten.

    Pfingstmontag, den 1. Juni
    10:00 Uhr in der ARD – katholischer Gottesdienst aus St. Kolumba, Köln
    10:15 Uhr: kein Gottesdienst in Dietenheim

    Kindergottesdienste:
    Jeden Sonnta um 10:00 Uhr Kindergottesdienst-Livestream der EKD
    www.kirchemitkindern-digital.de

     

     

     

    Wir feiern wieder Gottesdienste in Dietenheim

    Ab dem 4. Mai dürfen in Baden-Württemberg wieder Gottesdienste gefeiert werden, jedoch nur unter strengen hygienischen Auflagen. Da das Bonhoefferhaus in Illerrieden sehr klein ist und wir dort die geforderten Mindestabstände nicht einhalten können, finden bis auf weiteres die Gottesdienste ausschließlich in Dietenheim statt. Ab Pfingsten planen wir derzeit die Gottesdienste als „Gottesdienste im Grünen“ im Garten hinter der Kirche. Bitte bringen Sie zum Gottesdienst eine Gesichtsmaske mit.

    Bitte beachten Sie die Hygieneregeln unserer Gottesdienste:

    • Ein Mindestabstand von zwei Metern ist einzuhalten. Personen, die in einem Haushalt leben, können jedoch näher zusammensitzen.
    • Die Sitzplätze in der Kirche sind begrenzt. Wir bitten Sie um Verständnis, falls wir Sie wegen einer überfüllten Kirche abweisen müssten
    • Die Kirchen und Gottesdienstorte öffnen 15 Minuten vor dem Beginn des Gottesdienstes. Betreten der Kirche oder des Gottesdienstortes ist nur nach Aufforderung durch einen Ordner möglich.
    • Plätze werden zugewiesen. Platzreservierungen oder freie Platzwahl ist nicht möglich.
    • Beim Betreten und Verlassen der der Kirche und am Gottesdienstort sind Mund und Nase durch eine Gesichtsmaske zu bedecken. Während des Gottesdienstes kann die Maske abgenommen werden. Es wird jedoch empfohlen, die Maske die ganze Zeit zu tragen.
    • Aus hygienischen Gründen darf im Gottesdienst von der Gemeinde leider nicht mitgesungen werden. Liederbücher werden nicht verteilt. Das Psalmgebet wird auf ein eigenes Blatt gedruckt.
    • Begegnungen, die dem derzeitigen allgemeinen Kontaktverbot widersprechen, sind zu vermeiden.
    • Bitte tragen Sie Ihren Namen in einem Blatt ein, das in den Bankreihen oder auf den Stühlen ausliegt. Somit könnte im Bedarfsfall vom Gesundheitsamt nachvollzogen werden, wer an diesem Gottesdienst teilgenommen hat.
    • Das Abendmahl wird bis auf Weiteres nicht gefeiert.
    • Das Verlassen der Kirche oder des Gottesdienstortes erfolgt organisiert nach Aufforderung durch einen Ordner.

     

    Gedanken zu Christi Himmelfahrt:

    Liebe Gemeinde

    In diesen Tagen feiern wir den Vatertag. Ich habe ein Bild vor dem inneren Auge, wie dieser Tag abläuft: Endlich haben die Väter einmal frei und können es sich mit ihren Freunden gut gehen lassen. Sie ziehen mit der Bierflasche in der Hand und mit dem Nachschub im Bollerwagen durch Wald und Flur. Während die Mütter am Muttertag zu Hause bei ihren Familien bleiben, haben die Väter endlich einmal frei. Sie suchen das Weite und die Freiheit.

    Ich finde es interessant, dass der Vatertag genau auf Christi Himmelfahrt fällt. Väter brechen auf, um für einen Tag zu gehen. Jesus bricht auf, um wieder bei seinem Vater zu sein. In der Bibel soll wieder zusammenfinden, was eigentlich immer schon zusammengehörte. 

    Ich muss zugeben, ich male ein sehr dürftiges und einseitiges Bild der Väter. Zum Glück sind nur ganz wenige wirklich so. Bei genauerem Hinblicken habe ich den Eindruck: Diejenigen, die am Vatertag um die Häuer ziehen sind meist gar keine Väter oder noch keine Väter. Viele Väter jedoch nutzen den Tag, um etwas mit ihrer Familie zu unternehmen. Gut, dass es in unserer Gesellschaft hier einen Wandel im Vaterbild und im Rollenverständnis der Männer gibt.

    Gut, dass es seit vielen Jahren die Elternzeit auch für die Männer gibt uns sich immer mehr dazu entschließen einige Monate ganz für ihre Kinder da zu sein. Als ich selbst für meine Kinder in Elternzeit war, haben mir einige ältere Männer mit Bedauern erzählt, dass sie so etwas auch gerne gemacht hätten. Aber damals war das Rollenbild ein ganz anderes: Der Mann machte Karriere, er brachte das Geld nach Hause und ernährte die Familie. Um die Kinder kümmerte sich die Frau.

    Der doppelte Feiertag - Vatertag und Christi Himmelfahrt - zeigt mir: Väter sind gefragt, denn Gott ist wie ein Vater!

    Gott ist wie ein Vater - für einige klingt dieses Bild eher wie ein Albtraum. Manche sagen, wenn Gott wie ein Vater ist, dann will ich mit ihm nichts zu tun haben, denn mein Vater, nun ja, diplomatisch ausgedrückt: Er war nicht sonderlich nett und einfühlsam, sondern hat mit strenger Hand regiert. Gott ist nicht wie unsere Väter. Nicht unsere Väter sind der Maßstab und Leitfaden dafür, wie Gott als Vater zu handeln und sich zu benehmen hat. Gott ist der Maßstab und die Leitlinie für unsere Väter und für uns Männer, die wir selbst Väter sind.

    Wie dieser Vater ist und wie Gott mit den menschlichen Rollenbildern bricht, beschreibt uns die Erzählung vom verlorenen Sohn auf recht eindrückliche Art und Weise. Der Sohn bricht seine Zelte und den Kontakt zu seinem Vater ab. Er zieht in die Ferne. Nachdem er dort gescheitert ist, kommt er reumütig zurück. Der Vater wartet auf ihn. Er rennt ihm entgegen und schließt ihn in die Arme. Er freut sich und feiert ein großes Fest, weil sein Sohn zurückkam. Für uns heute ist das durchaus eine normale Vorstellung. Damals war es jedoch ein Bild mit einer großen Sprengkraft: Ein Vater, der Gefühle zeigt? Unvorstellbar! Ein Vater, der sich freut, wenn sein Sohn gescheitert zurückkommt? Ein Vater, der sich freut, obwohl der Sohn sein Erbe verprasst hat und alles aus dem Fenster geworfen hat, was sein Vater sich mühsam aufgebaut und erworben hat?

    Gott handelt anders. Er ist nicht der Vater, der sich an unseren menschlichen Vorstellungen des Vaterbildes orientiert, sondern ein Gott, der den Menschen vorlebt, wie Väter eigentlich zu sein hätten: Sein Sohn war verloren und ist wiedergefunden. Oder wie es die Bibel ausdrückt: Siehe der Sohn war tot und ist wieder lebendig. All die Trauer über den Verlust des Kindes und das Bangen über sein Schicksal hat ein Ende. Das gilt es zu feiern. Alles andere wird da plötzlich ganz unwichtig.

    Heute an Christi Himmelfahrt spiegelt sich ein Stück weit das wieder, was beim Gleichnis des verlorenen Sohnes angedeutet wird: Der Sohn kehrt zum Vater zurück und Gott freut sich über seinen Sohn. An Christi Himmelfahrt kehrt Jesus zu seinem himmlischen Vater zurück. Hier begegnen sich Himmel und Erde.

    Der doppelte Feiertag – Vatertag und Christi Himmelfahrt - zeigt mir, wie wichtig es ist, dass Väter (natürlich auch die Mütter) und Kinder in Kontakt bleiben. Ich persönlich bin dankbar für die Menschen, die Gott mir anvertraut hat – meine Kinder – und dass ich an ihnen und mit ihnen wachsen kann. So wie Jesus zu seinem himmlischen Vater zurückkehrt, ruft es mir aber auch in Erinnerung für meinen eigenen Vater (und die eigene Mutter) da zu sein.

    Wenn wir so liebevoll miteinander umgehen können wie Gott und sein Sohn Jesus es tun, dann werden wir schon hier auf Erden ein Stück Himmel erleben.

    Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Vatertag und ein gesegnetes Christi-Himmelfahrtsfest,
    Ihr Pfarrer Thomas Breitkreuz

     

    Ökumenische Bücherei

    Da die Bücherei leider wegen Covid-19 aus Sicherheitsgründen für unsere Leser auch weiterhin nicht zugänglich sein wird, haben wir folgendes Angebot für Sie: 

    Ab Montag, dem 11. Mai gilt bis auf Weiteres:

    Montag 16.30 Uhr bis 19.00 Rückgabe der entliehenen Bücher/Medien:

    Bücher/Medien in eine großen Tasche stecken und mit Namen versehen. Dazu ein Zettel mit Namen und Bücherwünschen für die Neuausleihe (z.B. Autor, Titel, oder Sachgebiet: Fantasy, Krimi, Jugend etc) Diese Tasche bitte im Eingangsbereich der Bücherei abstellen. Wir bearbeiten die Rückgabe und bereiten bis Donnerstag Ihre „Bestellung“ nach bestem Wissen und Gewissen unter Einhaltung der Hygienevorschriften vor.

    Donnerstag 15.30 Uhr bis 18.00 Uhr Neuausgabe, d.h. Abholung der Taschen

    Die Taschen werden jeweils unten im Eingangsbereich zur Bücherei abgegeben bzw. abgeholt. Die Treppe darf nicht benutzt werden, die Räume der Bücherei können nicht betreten werden. Die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln aufgrund der Corona- Pandemie sind dringend einzuhalten.

    Wir hoffen, dass dieses Modell bei Ihnen auf Zustimmung stößt und gerne angenommen wird.

    Wir freuen uns auf Sie, das Dietenheimer Büchereiteam

     

    Bibeltexte und Gebete für die Sonntage:

    Christi Himmelfahrt, 21. Mai

    Wochenspruch: Christus spricht: Wenn ich erhöht werde von der Erde, will ich alle zu mir ziehen. (Johannes 12,32)

    Gebet: Jesus, erhöhter Menschensohn, wir suchen dich in unserem Leben, und stoßen oft nur auf Leere. Wir rufen nach dir aus unserer Not und hören oft keine Antwort. Wir fühlen uns manchmal von dir verlassen, wie ein Kind ohne Mutter, verloren und einsam. Finde uns, sprich uns ins Herz, tröste uns mit deiner Nähe! Amen

    Wochenpsalm: Psalm 47 (Gesangbuch Nummer 726)

    Bibeltext: Johannes 17,20-26

    Sonntag Exaudi, 24. Mai, sechster Sonntag nach Ostern

    Wochenspruch: Christus spricht: Wenn ich erhöht werde von der Erde, will ich alle zu mir ziehen. (Johannes 12,32)

    Gebet: Der du vom Tod erstanden bist, du bist unseren Augen verborgen, aber in deinem Wort bist du mitten unter uns. Lass uns nicht zweifeln, dass du da bist. Erfüll uns mit neuem Lebensgeist. Gib uns Halt an deinem Versprechen, unsichtbar, aber machtvoll die Welt zu regieren. Binde uns in Freiheit an dich und zieh uns in den Schutz deiner Güte. Amen

    Wochenpsalm: Psalm 27 (Gesangbuch Nummer 714)

    Bibeltext: Johannes 7,37-39

    Pfingstsonntag, den 31. Mai

    Wochenspruch: Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth. (Sacharja 4, 6)

    Gebet: Komm, Heiliger Geist, komm in unsere Welt und heile die verwundete Schöpfung. Führe verfeindete Menschen zusammen, überwinde die Habgier, verbreite die machtvolle Liebe Christi. Komm, Heiliger Geist, komm in unsere Mitte und belebe deine Kirche, erfrische die Müden, vertreib allen Kleinmut, eine uns im Hören auf Christus. Komm Heiliger Geist, komm in unser Herz. Wir dürsten nach Sinn für unser Leben, wir brauchen Halt in verworrenen Zeiten. Erfüll uns mit Vertrauen zu Christus. Amen

    Wochenpsalm: Psalm 118 (Gesangbuch Nummer 747)

    Bibeltext: Apostelgeschichte 2,1-21

    Pfingstmontag, den 1. Juni

    Wochenspruch: Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth. (Sacharja 4, 6)

    Gebet: Gott, wir wollen Veränderungen oft erzwingen, können nicht warten bis etwas wächst, setzen auf Stärke und bleiben gefangen in Selbstüberschätzung. Lehre uns, deinem Geist zu vertrauen, der Schwache stärkt, der Müde belebt und die Erde mit Sanftmut verändert im Zeitmaß deiner großen Güte.

    Wochenpsalm: Psalm 118 (Gesangbuch Nummer 747)

    Bibeltext: Johannes 20,19-23

     

    Gebete für jeden Tag der Woche:

    Beginn:

    Im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

    Psalm 27:

    (weitere Psalmen finden Sie im Gesangbuch hinten im lila Teil)

    Der Herr ist mein Licht und mein Heil;
    vor wem sollte ich mich fürchten?
    Der Herr ist meines Lebens Kraft;
    vor wem sollte mir grauen?
    Eines bitte ich vom Herrn, das hätte ich gerne:
    dass ich im Hause des Herrn bleiben könne mein Leben lang,
    zu schauen die schönen Gottesdienste des Herrn
    und seinen Tempel zu betrachten.
    Denn er deckt mich in seiner Hütte zur bösen Zeit,
    er birgt mich im Schutz seines Zeltes
    und erhöht mich auf einen Felsen.
    Herr, höre meine Stimme, wenn ich rufe;
    sei mir gnädig und erhöre mich!
    Mein Herz hält dir vor dein Wort:
    »Ihr sollt mein Antlitz suchen.«
    Darum suche ich auch, Herr, dein Antlitz.
    Verbirg dein Antlitz nicht vor mir,
    verstoße nicht im Zorn deinen Knecht!
    Denn du bist meine Hilfe; verlass mich nicht
    und tu die Hand nicht von mir ab, Gott, mein Heil!
    Denn mein Vater und meine Mutter verlassen mich,
    aber der Herr nimmt mich auf.
    Ich glaube aber doch, dass ich sehen werde
    die Güte des Herrn im Lande der Lebendigen.
    Harre des Herrn!
    Sei getrost und unverzagt und harre des Herrn!

    Gott, wir können nicht sagen: Wir fürchten uns nicht und vor nichts kann uns grauen. Oft ist es mehr als alles andere das Chaos in unserer eigenen Seele, das uns zu verschlingen droht, oft lagern sich düstere Gedanken in uns wie ein Heer, und in unsren Gefühlen herrscht Krieg. Wir wissen manchmal nicht mehr, wohin mit uns selber. Es ist, als halte ein böser Geist uns gefangen und wir kommen aus eigener Kraft nicht mehr los. Gott entwinde uns diesem Würgegriff, der uns abschnürt von allem, was fröhlich und schön ist. Vertreibe mit deinem Licht die Finsternis in uns und sei du uns die Quelle neuer Lebenskraft!

    Hier kommen Bitten für die einzelnen Wochentage:

    Montag: Gott, du bist unser Licht und Heil. Wir bitten dich, dass du das Licht und Heil aller Menschen bist: Wir denken an die Kinder in Westafrika, die von den Folgen der weltweiten Wirtschaftskrise an Leib und Leben bedroht sind. Unicef befürchtet, dass über eine Million Kinder verhungern könnten. Wir danken dir für alle Menschen, die sich für die Kinder in dieser Welt einsetzen: Für die Organisatoren und Mitarbeitenden der Hilfswerke und für die vielen Spenderinnen und Spendern. Schenke ihnen Kraft und Mut für ihre wichtige Aufgabe.

    Dienstag: Gott, du bist unser Licht und Heil. Wir bitten dich, dass du das Licht und Heil aller Menschen bist: Sei du bei den Menschen, die um ihre wirtschaftliche Existenz bangen und seit Wochen keine Einnahmen mehr haben, aber deren Kosten weiterlaufen. Manches kann durch Kredite und Wirtschaftshilfen aufgefangen werden, anderes wird nicht überleben. Schenke den Menschen Trost und Hoffnung, wenn sich ihre Wünsche und Träume in Luft auflösen. Schenke den Politikern Kreativität und den Menschen Durchhaltevermögen.

    Mittwoch: Gott, du bist unser Licht und Heil. Wir bitten dich, dass du das Licht und Heil aller Menschen bist: Wir bitten dich für die Flüchtlinge im Mittelmeerraum. Wir danken dir für die vielen Menschen, die sich für Menschenrechte der Schwächsten einsetzen und sich für ihre Rettung stark machen. Wir danken dir, dass es Menschen gibt, die ihre Lebensbedingungen in den Flüchtlingslagern anprangern und die ihnen eine Stimme geben. Lass uns wachsam sein und nicht stumm hinnehmen, wenn an den EU-Außengrenzen auf flüchtende Menschen geschossen wird.

    Donnerstag: Gott, du bist unser Licht und Heil. Wir bitten dich, dass du das Licht und Heil aller Menschen bist: Hilf den Menschen in Syrien und Libyen, wo mit unverminderter Härte gekämpft und gestorben wird. Wir bitten dich für die Menschen im Jemen und im Sudan, deren Schicksal schon vor Corona kaum jemanden bei uns interessiert hat. Schenke du, dass der Nachschub an Kriegsgerät abgeschnürt wird und die Menschen die benötigten Lebensmittel, Medikamente und medizinischen Hilfen erhalten.

    Freitag: Gott, du bist unser Licht und Heil. Wir bitten dich, dass du das Licht und Heil aller Menschen bist: Wir bitten dich für die Kinder in unserem Land, die nun besonders leiden: Für die Opfer von sexuellem Missbrauch und häuslicher Gewalt, deren Schicksal momentan keiner sieht und niemand einschreitet. Wir bitten dich für die älteren Menschen in den Pflegeheimen, die kaum mehr Kontakt zu ihren Angehörigen haben. Wir bitten dich für die Menschen mit Vorerkrankungen, die niemanden mehr treffen können. Sei du bei allen in ihrer Einsamkeit und in ihrer Hilflosigkeit.

    Samstag: Gott, du bist unser Licht und Heil. Wir bitten dich, dass du das Licht und Heil aller Menschen bist: Abstand halten und Hygiene einhalten, das sind die beiden wichtigsten Dinge, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Doch in manchen Regionen er Erde ist weder das eine noch das andere möglich. Wir bitten dich für die Menschen in den Slums der sogenannten Dritte Welt: Lass uns zusammenstehen, um ihre Lebenssituation nachhaltig verbessern. Lass uns nicht nur reden, sondern handeln.

    Sonntag: Gott, du bist unser Licht und Heil. Wir bitten dich, dass du das Licht und Heil aller Menschen bist: Heute am Sonntag feiern wir Gottesdienst. Wir loben dich und preisen dich für deine Güte. Wir danken dir, dass du die Armen und Schwachen nicht vergisst, auch dort wo wir sie übersehen. Stärke uns und gib uns Kraft für jeden Tag der Woche, die vor uns liegt.

    Nun ist Zeit, um Gott zu sagen, was uns freut und was wir geschafft haben oder worauf wir mit Spannung oder Sorge blicken.

    Vaterunser:

    Vater unser im Himmel
    Geheiligt werde dein Name.
    Dein Reich komme.
    Dein Wille geschehe,
    wie im Himmel, so auf Erden.
    Unser tägliches Brot gib uns heute.
    Und vergib uns unsere Schuld,
    wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
    Und führe uns nicht in Versuchung,
    sondern erlöse uns von dem Bösen.
    Denn dein ist das Reich
    und die Kraft und die Herrlichkeit
    in Ewigkeit. Amen.

    Segensbitte:

    Herr segne mich und behüte mich, lass dein Angesicht über mir leuchten und sei mir gnädig, erhebe dein Angesicht auf mich und schenke mir Frieden. Amen

     

    Mitmachaktion: Was auch nach Corona noch Bestand haben sollte

    „…alles wegen blödem Rona!“, so kommentiert der jüngste Dietenheimer Pfarrhausbewohner die aktuelle Lage. Vieles ist momentan nicht möglich und die meisten Menschen sehnen sich nach Normalität. Doch hier und da konnte etwas Schönes wachsen. Einige Gemeindeglieder und unserer Kirchengemeinde Verbundene sind überzeugt, dass sie dieses auch nach den Einschränkungen beibehalten möchten. Für jeden Tag der Woche kommt ein Gedankenanstoß. 

    Sonntag: In diesen Corona-Wochen nehme ich immer wieder das Gesangbuch zur Hand. Mit hochgelegten Beinen und einer Tasse Cappuccino lese ich mir bekannte oder unbekannte Liedtexte langsam laut vor. Ich lasse alle Gedanken zu, die mir zu diesen Versen kommen. Es ist schön, sich Zeit dafür zu nehmen. Manchmal überlege ich, was den Liederdichter bewogen hat, genau diese Worte zu schreiben. Es ist ein Unterschied, Lieder im GD mitzusingen oder aber sich die Zeit zu nehmen, den Texten nachzuspüren. Das möchte ich auch zukünftig immer mal wieder tun.
    Inge Z.

    Montag: Jetzt in der Corona-Zeit spiele ich ganz viel mit meinem kleinen Bruder. Wir sind ein super Team und geben aufeinander acht. Ich bin sehr froh, dass ich ihn habe. Das kann gerne immer so bleiben.
    Jonas R.

    Dienstag: Ich bin während Corona bisher zwei Mal mit einer Freundin laufen gewesen und einmal mit meiner Mama. Natürlich nur auf weitem Abstand und wegen der Bewegung draußen. Aber es war herrlich und das würde ich sehr gerne beibehalten. Sonst sind immer Kinder oder die ganzen Familien dabei. Der Austausch und die Bewegung nur für uns, war so schön. Da konnte ich richtig auftanken.
    Petra G.

    Mittwoch: Ich nähe gerne und ich finde es toll, wenn sich die Leute über das freuen, was ich gemacht habe. Als die Maskenpflicht diskutiert wurde habe ich begonnen Alltagsmasken zu nähen. Viele davon für meine Lieben, Freunde und Kollegen. Die bunten Gesichtsbedeckungen haben immer den richtigen Träger gefunden und sollen Farbe und Freude schenken.
    Praktische Sachen nähen und andere Menschen damit froh machen – das werde ich gerne auch nach Corona beibehalten. Bleibt gesund!
    Claudia W.

    Donnerstag: Ich bin gerade FSJ-ler beim Jugendwerk in Biberach. Momentan steht alles Kopf und die Arbeit hat sich total verändert.
    Trotz mancher Einschnitte finde ich es toll, dass ich nun auch von zu Hause aus arbeiten kann. Außerdem habe ich im Rahmen des FSJ (freiwilliges soziales Jahr) begonnen Gottesdienste zu filmen und nachzubearbeiten. Da lerne ich viel. Außerdem macht es mir Spaß und ich möchte das gerne auch nach Corona weitermachen.
    Erik R.

    Freitag: Meine Frau und ich sind beide berufstätig und normalerweise ständig auf Achse. Oft sehen wir uns nur am Abend oder am Wochenende. Seit Corona ist meine Frau im Homeoffice und auch ich arbeite häufig von Zuhause aus. Nun gibt es viele Gelegenheiten gemeinsam frisch zu kochen. Es ist eine wunderbare Erfahrung so viel zusammen zu sein, zum Mittagessen ein warmes Gericht auf dem Tisch zu haben und ich genieße die Zeit zu zweit. Dies für immer beizubehalten ist ein Wunsch und Traum. Aber nach Corona leider nicht möglich, weil der Alltag wieder Einzug in unser Leben halten wird. So schrecklich dieser Virus auch für viele Menschen ist, können wir doch versuchen auch die für uns positiven Dinge, die unser himmlischer Vater für uns bereithält, darin zu sehen.
    Willy P.

    Samstag:Ich genieße den Blick auf einen (fast) leeren Kalender, was Ruhe und Entspannung bedeutet. Die Kinder können spielen, ohne unterbrochen zu werden. Wir können als Familie jeden Nachmittag Fahrrad fahren oder spazieren gehen, solange wir möchten, weil keine festen Termine anstehen und man sich die Zeit selbst einteilen kann. Diese Freiheit genieße ich sehr. Hoffentlich gelingt es mir/uns, ein Stück davon zu bewahren, wenn alles wieder im Normalbetrieb läuft.
    Julia B.

    Sonntag: Schlagartig bestimmt ein Virus unser Leben im privaten und beruflichen Alltag. Meist nehmen wir nur die schlechten Seiten einer belastenden oder einschränkenden Situation wahr. Die Kunst liegt darin, auch einer Krise Positives abzugewinnen, um selbst positiv durchs Leben zu gehen. Dies gilt für alle kleinen und großen Krisen - ob privater oder beruflicher Natur. Ich sehe das mehr als grundsätzliche Lebenseinstellung, aber der Mechanismus wirkt natürlich auch in Zeiten von Corona. Machen wir uns deutlich was wir neben den täglichen Infiziertenzahlen und Einzelschicksalen aktuell noch sehen: Eine Welle der Solidarität zum Beispiel oder neue Formen von Kommunikation und der Bildung. All das würde ich gerne auch nach der Corona sehen - gerne als neuen Standard. Um ein konkretes Beispiel zu nennen: Ich treffe Geschäftspartner aus dem ganzen Bundesgebiet aktuell ausschließlich virtuell. Die Zeit (von der ich immer zu wenig habe), die ich in der Vergangenheit auf der Straße, der Bahn oder im Flugzeug verbracht habe, kann ich aktuell für Vor- und Nachbereitung nutzen. Das wiederum bedeutet mehr Zeit für die Familie - ein echter Mehrwert! Ganz nebenbei steigt durch die Corona-Maßnahmen auch die Wertschätzung von bis dato als normal eingestuften Dingen, wie das Treffen mit Freunden oder der Betreuung der Kinder durch die Großeltern. Sie sehen - alles Schlechte hat auch etwas Gutes! In diesem Sinne: Bleiben Sie positiv!
    Frank S.

     

    Telefonkette starten

    Liebe Gemeinde,

    manche Menschen genießen die viele Zeit, die sie nun haben. Andere sitzen alleine in Ihren Wohnungen und suchen nach einem Ansprechpartner zum Telefonieren und reden.

    Suchen Sie jemand zum Telefonieren, oder wären Sie bereit eine einsame Person regelmäßig anzurufen? Dann melden Sie sich bitte im Pfarramt: Telefon 07347 / 7621 oder pfarramt.dietenheim@elkw.de

     

    Hygienetipp der Woche:

    In den Ärmel nießen, eine Maske aufsetzen und dabei den Abstand nicht vergessen, und regelmäßig die Hände mit Seife waschen! Doch woher weiß ich beim Händewaschen, wann die erforderlichen 20-30 Sekunden um sind?

    Erinnern Sie sich an das was wir momentan nicht dürfen – gemeinsam im Gottesdienst Abendmahl feiern. Wiederholen Sie die Einsetzungsworte des Abendmahls und vertrauen Sie darauf, dass Jesus Christus an allen Tagen und in allen Situationen da ist.

    Unser Herr Jesus Christus, in der Nacht, da er verraten ward, nahm er das Brot, dankte und brach’s, gab’s seinen Jüngern und sprach: Nehmt hin und esst. Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird. Solches tut zu meinem Gedächtnis. Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Mahl, dankte, gab ihnen den und sprach: Nehmt hin und trinkt alle daraus. Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Solches tut, so oft ihr’s trinkt, zu meinem Gedächtnis.

     

    Solidarität zeigen

    Liebe Gemeinde,

    die Corona-Pandemie hält uns in Atem und in den Nachrichten kommen fast nur noch Meldungen über die Krankheit. Dabei verlieren wir oft aus dem Blick, dass es uns in Deutschland im Vergleich zu vielen anderen Menschen auf der Welt noch relativ gut geht. Die Organisation Brot für die Welt berichtet über Ihre Arbeit gegen das Covid19-Virus:

    Ständig im Einsatz: Sein Arbeitstag ist eng getaktet: Ab sechs Uhr in der Früh eine Stunde Büroarbeit, dann Gottesdienst, Morgenbesprechung und Visite, am Nachmittag drei bis vier Operationen. Dr. Djékadoum Ndilta eilt von Patient zu Patient, von der Intensivstation in den Aufwachraum, er hilft bei Geburten, sorgt sich um frisch Operierte, geht zu den Tuberkulosepatienten. Bett für Bett muss er Blitzentscheidungen treffen: Wie weiter mit dem Mann mit dem Motorradunfall? Dem Mädchen mit dem Schlangenbiss? Den vielen Patientinnen und Patienten mit Bauchweh, Husten oder Fieber?

    Viel zu wenige Ärzte: Dr. Ndilta ist leitender Arzt am kirchlichen Krankenhaus von Koyom. Wer es hierher geschafft hat, kann sich glücklich schätzen: Die Klinik ist die Einzige in einem Umkreis von 72 Kilometern, einem Gebiet, in dem fast 100.000 Menschen leben. Weltweit zählt der Tschad zu den Ländern mit der geringsten Ärztedichte: 20.000 Patienten hat ein Mediziner hier im Schnitt zu versorgen. Zum Vergleich: Eine Ärztin in Deutschland braucht sich nur um 238 Menschen zu kümmern, ein Arzt auf Kuba sogar nur um 122. Zahlen, von denen Dr. Ndilta nur träumen kann.

    Das Virus ist angekommen: Zu all den Sorgen, die den Mediziner Tag für Tag umtreiben, kommt nun eine neue hinzu: das Coronavirus. Am 19. März 2020 wurde in der Hauptstadt N'Djamena der erste Fall registriert, mittlerweile gibt es noch einen weiteren. Noch ist das Virus nicht in der Region angekommen, doch das ist nur eine Frage der Zeit. Nach Angaben der WHO sind weltweit 187 Länder von COVID-19 betroffen, darunter auch 35 in Afrika. Auf dem gesamten Kontinent gibt es bereits mehr als 600 bestätigte Fälle (Stand: 23.03.2020).

    Kaum medizinische Geräte: Seit Tagen informiert der Arzt seine Krankenschwestern und Pfleger ausführlich über das Virus. Alle seien in der Lage, mögliche Verdachtsfälle zu erkennen und die Patienten zu isolieren. Viel mehr könne das Krankenhaus jedoch nicht tun: „Wir können selber keine Tests machen, sondern nur Abstriche vornehmen und die Proben nach N'Djamena schicken“, sagt Dr. Ndilta. In seinem Krankenhaus gibt es nur drei Sauerstoffgeräte und ein einziges Beatmungsgerät. „Das brauchen wir im OP-Saal für die Narkose.“

    Aufklärung über Hygiene: Die meisten Geräte in seiner Klinik haben Hilfsorganisationen finanziert, vom Staat kommt im Tschad wenig Unterstützung. Brot für die Welt etwa hat die Intensivstation gebaut und ein Allradfahrzeug gekauft. Schwerkranke können damit in abgelegenen Gebieten abgeholt werden. Das evangelische Hilfswerk fördert zudem im ganzen Einzugsgebiet Aufklärungskampagnen, zum Beispiel zum Thema Hygiene. Damit die Menschen gar nicht erst ins Krankenhaus müssen.

    Weder Toiletten noch Wasser: Wie wichtig diese Arbeit ist, zeigt sich gerade in der aktuellen Situation: „In unserer Region leben die Menschen auf engstem Raum zusammen, und viele haben weder Toiletten noch sauberes Wasser“, sagt der Arzt. Hinzu kommt, dass nicht alle die grundlegenden Hygieneregeln beachten: „Die schlechten Angewohnheiten zu bekämpfen – das ist die große Herausforderung im Kampf gegen das Virus.“ Ob sein Land die bewältigt? „Wenn man sieht, wie sehr die Epidemie Europa trotz all seiner Möglichkeiten erschüttert, mache ich mir schon große Sorgen.“

    Weitere Informationen:
    www.brot-fuer-die-welt.de

    Spendenkonto:
    Brot für die Welt
    IBAN: DE10 100610060500 500500
    BIC: GENODED1KDB
    Bank für Kirche und Diakonie

  • add Mitteilungen für 1.-7. Juni

    Wochenspruch für Pfingsten, den 31.5.2020Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth. (Sacharja 4,6)

     

    Liebe Gemeindeglieder, liebe Interessierte,

    wir feiern wieder jeden Sonntag Gottesdienste in der evangelischen Kirche in Dietenheim. Darüber hinaus finden derzeit keine Veranstaltungen in unserer Kirche und in unseren Gemeindehäusern statt.

    Pfarrer Thomas Breitkreuz ist jedoch für Sie da. Wenn Sie ein Anliegen haben oder ein (seelsorgerliches) Gespräch wünschen, rufen Sie bitte im Pfarramt an (07347 / 7621) oder schicken Sie eine Email an pfarramt.dietenheim@elkw.de

    Gottesdienste

    Pfingstsonntag, den 31. Mai
    9:30 Uhr im ZDF – Geist des Lebens – Geist der Gemeinschaft - katholischer Gottesdienst aus der Hospitalkirche Bensheim
    10:00 Uhr in der ARD – evangelischer Gottesdienst aus St. Egidien, Nürnberg
    10:15 Uhr: Gottesdienst in der evangelischen Kirche Dietenheim. Bitte beachten Sie die Hinweise weiter unten.

    Pfingstmontag, den 1. Juni
    10:00 Uhr in der ARD – katholischer Gottesdienst aus St. Kolumba, Köln
    10:15 Uhr - kein Gottesdienst in Dietenheim

    Sonntag Trinitatis, den 7. Juni
    9:30 Uhr im ZDF – evangelischer Gottesdienst aus der Saalkirche in Ingelheim
    10:15 Uhr: Gottesdienst in der evangelischen Kirche Dietenheim. Bitte beachten Sie die Hinweise weiter unten.

    Kindergottesdienst:

    Jeden Sonntag um 10:00 Uhr: Kindergottesdienst-Livestream der EKD www.kirchemitkindern-digital.de

     

    Wir feiern wieder Gottesdienste in Dietenheim

    Wir freuen uns, dass wir wieder Gottesdienste gemeinsam mit der Gemeinde feiern dürfen. 

    Da das Bonhoefferhaus in Illerrieden sehr klein ist und wir dort die geforderten Mindestabstände nicht einhalten können, finden bis auf weiteres die Gottesdienste ausschließlich in Dietenheim statt. Ab Pfingsten planen wir die Gottesdienste als „Gottesdienste im Grünen“ im Garten hinter der Kirche. Bei unklaren Wetterverhältnissen können Sie am Sonntagmorgen ab 8:30 Uhr im Pfarramt (07347 / 7621) erfahren, wo der Gottesdienst stattfinden wird. Oder Sie kommen und lassen sich überraschen, ob die Kirchentüre oder das Gartentürchen am Gemeindehaus offensteht.

    Wir feiern Gottesdienste gemäß den Hygieneregeln der Evangelischen Kirche in Deutschland. Unser ausführliches Hygieneschutzkonzept erhalten Sie als Download auf unserer Webseite oder rufen Sie im Pfarramt an.

    Im Wesentlichen bedeutet es: Bitte bringen Sie eine sogenannte Alltagsmaske / Mund-Nase-Maske zum Betreten der Kirche mit und halten Sie bitte Abstand zueinander.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

     

    Gedanken zu Pfingsten:

    Gott will Urlaub machen. Vater, Sohn und Heiliger Geist setzen sich zusammen um zu beraten, wo es hingehen soll. „Nach Jerusalem“, schlägt der Schöpfer vor. „Nein, das will ich nicht. Ich habe schlechte Erfahrungen in Jerusalem gemacht“, sagt Jesus. „Aber ich schlage Rom vor.“ „Prima“, ruft da der Heilige Geist, „in Rom war ich nämlich noch nie.“
    Natürlich funktioniert der Witz auch mit Wittenberg oder anderen evangelischen Zentren…

    An diesem Wochenende feiern wir Pfingsten: Das Fest des Heiligen Geistes und der Geburtstag der Kirche. Hinter dem Witz steckt eine ernste Frage: Wer ist der Heilige Geist und wo ist er zu finden? Oder auch nicht zu finden. Wie wirkt der Heilige Geist und was sind seine Aufgaben?

    Wenn der Heilige Geist kommt, dann wird es chaotisch und kreativ zugehen, so sagen die einen. In der Bibel in der Apostelgeschichte kann man die Ereignisse rund um das Pfingstfest nachlesen: Die Jünger hatten den Tod Jesu miterlebt. Mit Jesus war alles gestorben worauf sie gehofft und woran sie geglaubt hatten. Doch an Ostern hatten sie erlebt, dass das Leben und die Liebe stärker sind als der Tod, weil Gott stärker ist als der Tod. Jesus lebt! Doch wie kann das sein? Sie hatten sich darüber gefreut und doch hat es sie überfordert. Jesus ist an Christi-Himmelfahrt in den Himmel aufgefahren und nun blieben die Jünger alleine zurück. Jesus hatte versprochen, dass er seinen Geist senden würde. Doch davon hatten die Jünger bisher wenig erlebt. So saßen die Freundinnen und Freunde Jesu zusammen. Sie zogen sich zurück und verließen kaum das Haus.

    Doch dann kam Pfingsten und an Pfingsten der Heilige Geist: Es wehte ein kräftiger Wind, man hörte ein Rauschen und die Menschen hatten Feuerflammen über ihren Köpfen. Die verängstigten Jünger konnten plötzlich mutig auftreten und so sprechen und von Gott erzählen, dass alle es verstehen konnten. Sie heilten Menschen von ihrer Krankheit. Menschen glaubten an Gott und Tausende ließen sich taufen. So wirkt der Heilige Geist. Wir feiern an Pfingsten, dass der Heilige Geist da ist und uns Menschen von Grund auf verändert.

    Wenn der Heilig Geist nur so spektakulär wirken würde, dann wäre der Geist Gottes wohl weder in Rom noch in Wittenberg zu finden, von Dietenheim und Illerrieden ganz zu schweigen.

    Zum Glück erzählt die Bibel noch anders vom Heiligen Geist. Paulus schreibt, dass es der Geist Gottes ist, der uns Menschen zum Glauben an Gott bringt. Das kann manchmal ganz spektakulär geschehen und oft ganz still und leise. Wenn wir die Bibel lesen und sie verstehen, wenn sie unser Herz berührt, ist das für Paulus das Werk des Heiligen Geistes. Dass wir auch in Krisen den Glauben und die Hoffnung nicht verlieren, da steckt Gottes Heiliger Geist dahinter.

    Im Johannesevangelium wird der Geist Gottes als der Tröster beschrieben. Die Jünger sind traurig, weil Jesus von ihnen Abschied nimmt. Mein Geist bleibt bei euch und er unterrichtet euch in allem, was ihr bisher noch nicht verstanden habt, so sagt es Jesus ihnen. Der Geist Gottes unterstützt euch, er tröstet euch, er gibt euch Hoffnung und Mut für jeden einzelnen Tag.

    Der Heilige Geist kann die Menschen auf einen Schlag verändern und er kann spektakuläre Wunder vollbringen, so wie damals vor fast 2000 Jahren in Jerusalem. Er kann jedoch genauso gut im Verborgenen wirken. Das Spektakel ist nicht der Maßstab für das Wirken Gottes. Egal wie er wirkt, der Heilige Geist ist immer voll und ganz da. Auch wenn wir genau hinhören und hinsehen müssen hat der Geist Gottes nichts von seiner Kraft eingebüßt.

    Da wo Menschen getröstet werden, wo sie glauben und hoffen können ist Gottes Geist da. Daher bin ich mir sicher: Der Heilige Geist ist in Rom und in Wittenberg. In Illerrieden und Dietenheim sowieso.

    Werden Sie am Pfingstfest von Gottes Geist beseelt und bleiben Sie gesund, Ihr Pfarrer Thomas Breitkreuz

     

    Ökumenische Bücherei Dietenheim

    Don-Bosco-Weg 4, 89165 Dietenheim

    Öffnungszeiten:
    Montags:         16:30-19:00 Uhr
    Donnerstags:  15:30-18:00 Uhr

    Wir sind wieder zu den üblichen Bücherei-Zeiten wieder für Sie da. Natürlich gelten auch in der Bücherei, die notwendigen Schutz- und Hygienevorschriften, auf die wir an dieser Stelle hinweisen:

    • Mundschutz ist Pflicht
    • Bitte vor dem Betreten der Bücherei Hände desinfizieren! Desinfektionsmittel steht bereit.
    • Im Eingangsbereich unten stehen abgezählte Körbe. Pro Person muss ein Korb genommen werden. Die Körbe können mit dem bereitstehenden Desinfektionsmittel desinfiziert werden. Es dürfen nur Einzelpersonen mit Korb die Bücherei betreten. Sollte kein Korb vorhanden sein, bitte warten, bis jemand die Bücherei verlässt
    • Begegnungen im Treppenhaus sollen vermieden werden
    • Bitte in allen Fällen den Mindestabstand von 2 Metern einhalten, sowohl in der Bücherei, als auch im Wartebereich oder draußen
    • Menschenansammlungen sind nicht erlaubt
    • In den Räumen der Bücherei gibt es eine separate Stelle für die Bücherrückgabe, sowie die übliche Stelle zur Ausleihe der Bücher. Es gibt eine Einbahnstraßenregelung. Bitte beachten Sie die markierten Laufwege.

    Wir freuen uns, dass wir wieder unsere Türen öffnen dürfen und hoffen auf Ihr sorgsames Miteinander zum Wohle aller. Vielen Dank!

     

    Bibeltexte und Gebete für die Sonntage:

    Pfingstsonntag, den 31. Mai

    Wochenspruch: Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth. (Sacharja 4, 6)

    Gebet: Komm, Heiliger Geist, komm in unsere Welt und heile die verwundete Schöpfung. Führe verfeindete Menschen zusammen, überwinde die Habgier, verbreite die machtvolle Liebe Christi. Komm, Heiliger Geist, komm in unsere Mitte und belebe deine Kirche, erfrische die Müden, vertreib allen Kleinmut, eine uns im Hören auf Christus. Komm Heiliger Geist, komm in unser Herz. Wir dürsten nach Sinn für unser Leben, wir brauchen Halt in verworrenen Zeiten. Erfüll uns mit Vertrauen zu Christus. Amen

    Wochenpsalm: Psalm 118 (Gesangbuch Nummer 747)

    Bibeltext: Apostelgeschichte 2,1-21

    Pfingstmontag, den 1. Juni

    Wochenspruch: Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth. (Sacharja 4, 6)

    Gebet: Gott, wir wollen Veränderungen oft erzwingen, können nicht warten bis etwas wächst, setzen auf Stärke und bleiben gefangen in Selbstüberschätzung. Lehre uns, deinem Geist zu vertrauen, der Schwache stärkt, der Müde belebt und die Erde mit Sanftmut verändert im Zeitmaß deiner großen Güte.

    Wochenpsalm: Psalm 118 (Gesangbuch Nummer 747)

    Bibeltext: Johannes 20,19-23

    Sonntag Trinitatis, den 7. Juni

    Wochenspruch: "Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth, alle Lande sind seiner Ehre voll." (Jesaja 6,3)

    Gebet: Du Heiliger Israels, manchmal hören wir ein Echo des himmlischen Lobgesangs: Es tönt uns entgegen aus dem Geäst der Bäume, und dem Sirren der Gräser, aus dem Meeresrauschen oder dem Wind, denn deine ganze Schöpfung gibt dir die Ehre. Wir stimmen mit ein und preisen dich, von ganzem Herzen, von ganzer Seele, mit aller Kraft. Amen.

    Wochenpsalm: Psalm 113 (Gesangbuch Nummer 745)

    Bibeltext: 4. Mose (Numeri) 6,22-27

     

    Gebete für jeden Tag der Woche:

    Beginn:

    Im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

    Psalm 118:

    (weitere Psalmen finden Sie im Gesangbuch hinten im lila Teil)

    Dies ist der Tag, den der HERR macht;
    lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein.
    O HERR, hilf!
    O HERR, lass wohlgelingen!
    Gelobt sei, der da kommt im Namen des HERRN!
    Wir segnen euch, die ihr vom Hause des HERRN seid.
    Der HERR ist Gott, der uns erleuchtet.
    Schmückt das Fest mit Maien bis an die Hörner des Altars!
    Du bist mein Gott und ich danke dir;
    mein Gott, ich will dich preisen.
    Danket dem HERRN; denn er ist freundlich,
    und seine Güte währet ewiglich. 

    Gott, dies ist der Tag, den du gemacht hast, damit alle Menschen sich freuen können. Alle Völker sollen von deiner Freundlichkeit hören, überall soll der Geist deiner Güte einkehren und deine Kirche soll Segen wirken mit Wort und Tat. Gott, weck uns auf an diesem Tag aus unserer Trägheit und aus unserer Resignation, damit auch wir uns wieder freuen an dir, und in deinem Geist miteinander leben. Herr hilf, lass wohlgelingen, auch das, was unsere Gemeinde tut, um Segen zu wirken in unserer Gesellschaft.

    Hier kommen Bitten für die einzelnen Wochentage:

    Montag: Heiliger Geist, an Pfingsten kommst du zu uns. Du bist der Geist des Glaubens. Zu Glauben heißt, auf dich zu vertrauen und mit deinem Handeln zu rechnen. Zu Glauben heißt sich sicher zu sein, dass du immer bei uns bist. So bitten wir dich, gehe mit uns durch die Corona-Zeit. Schenke uns, dass der Glaube an dich in uns wachsen kann. Stehe du uns zur Seite. Lass uns zu dir hinwachsen und das Vertrauen auf dich unseren Mitmenschen vorleben. Erfülle du unser Herz.

    Dienstag: Heiliger Geist, an Pfingsten kommst du zu uns. Du bist der Geist der Hoffnung. Zu hoffen heißt darauf zu vertrauen, dass es gut werden wird, auch wenn wir dafür noch keine Beweise haben. In diesen Tagen und Wochen verfallen manche Menschen in Resignation und wissen nicht so recht, wie es weitergehen soll. Schenke uns Hoffnung und Vertrauen in dich. Schenke uns, dass wir die Hoffnung an unsere Mitmenschen weitergeben können. Erfülle du unser Herz.

    Mittwoch: Heiliger Geist, an Pfingsten kommst du zu uns. Du bist der Geist der Liebe. Du hast uns geliebt und in der Taufe Ja zu uns gesagt, noch ehe wir etwas tun und deine Liebe verdienen konnten. Inspiriere uns mit deiner Liebe, dass auch wir zu liebevollen Menschen werden. Gib uns die Kraft deine Liebe in Wort und Tat weiterzugeben. Schenke uns Liebe für unsere Familie und Freunde, schenke uns Liebe für die Menschen, die unsere Hilfe brauchen. Schenke uns Liebe und Geduld für die Menschen, die uns manchmal zur Last werden. Erfülle du unser Herz.

    Donnerstag: Heiliger Geist, an Pfingsten kommst du zu uns. Du bist der Geist der Wahrheit, denn in dir und in Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Wir hören in diesen Tagen oft Widersprüchliches. Manche lügen, um vor anderen gut dazustehen und um Macht und Einfluss zu erhalten. Die Wahrheit macht uns frei. Die Wahrheit hilft uns, dass wir mit klarem Blick auf das sehen können, was kommt. Schenke uns, dass wir selbst die Wahrheit sprechen, dass wir der Lüge widersprechen und ihr Einhalt gebieten. Schenke uns, dass wir alle in der Wahrheit wandeln. Erfülle du unser Herz.

    Freitag: Heiliger Geist, an Pfingsten kommst du zu uns. Du bist der Geist Gottes, der die Menschen kreativ macht. Die größte Gabe der Menschen ist neugierig zu sein, veränderten Situationen offen zu begegnen und sich anzupassen. Du hast uns die Kreativität geschenkt, damit wir gute Einfälle haben und Krisen überwinden können. Schenke uns Menschen gute Ideen, um mit der Corona-Krankheit und mit den vielen Folgen der Krankheit so umzugehen, dass die Menschen trotz allem fröhlich und wohlbehalten leben können. Erfülle du unser Herz.

    Samstag: Heiliger Geist, an Pfingsten kommst du zu uns. Du bist der Geist der Besonnenheit. Beflügle du uns und lebe du in unseren Herzen. Hilf uns, dass wir nachdenken bevor wir reden und dass wir überlegen bevor wir handeln. Schenke uns, dass wir gelassen werden und uns selbst zurücknehmen wo es nötig ist. Hilf uns, dass wir der Sache und den Menschen dienen. Schenke uns die Zurückhaltung, damit wir uns nicht selbst in den Mittelpunkt stellen, wenn wir dadurch anderen Menschen Schaden zufügen würden. Erfülle du unser Herz.

    Sonntag: Heiliger Geist, an Pfingsten kommst du zu uns. Du bist der Geist der Kraft. Du machst uns Menschen stark. Schenke uns deine Kraft, damit wir uns dem Hass, der Ungeduld, der Lüge und der Hoffnungslosigkeit entgegenstellen können. Hilf uns, dass wir kraftvoll auftreten und uns für das Gute einsetzen können. Gib uns Orientierung, damit wir die Kraft, die du uns gegeben hast, nicht zu unserem eigenen Vorteil missbrauchen, sondern zum Wohl der Gemeinschaft einsetzen. Erfülle du unser Herz.

    Nun ist Zeit, um Gott zu sagen, was uns freut und was wir geschafft haben oder worauf wir mit Spannung oder Sorge blicken.

    Vaterunser:

    Vater unser im Himmel
    Geheiligt werde dein Name.
    Dein Reich komme.
    Dein Wille geschehe,
    wie im Himmel, so auf Erden.
    Unser tägliches Brot gib uns heute.
    Und vergib uns unsere Schuld,
    wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
    Und führe uns nicht in Versuchung,
    sondern erlöse uns von dem Bösen.
    Denn dein ist das Reich
    und die Kraft und die Herrlichkeit
    in Ewigkeit. Amen.

    Segensbitte:

    Herr segne mich und behüte mich, lass dein Angesicht über mir leuchten und sei mir gnädig, erhebe dein Angesicht auf mich und schenke mir Frieden. Amen

     

    Mitmachaktion: Unser Trauspruch

    In den Medien hört man immer wieder, dass diese Zeiten eine Belastungsprobe für Familie und Ehen sind. Kaum war der Lockdown in der Chinesischen Provinz Wuhan vorbei, konnte man lesen, dass die Scheidungszahlen dort sprunghaft anstiegen. Was macht Ehen stark? Zum einen sind es Liebe zueinander und Respekt voreinander. Zum anderen ist es die Gabe gemeinsam in die gleiche Richtung zu blicken. Wenn dies im Glauben und im Vertrauen auf Gott gegründet ist, dann sind Ehen stark und belastbar.

    Für jeden Tag der Woche verrät eine Person oder ein Ehepaar, welcher Trauspruch ihre Beziehung prägt und stark macht.

    Montag:
    Wer aber nicht liebt, der kennt Gott nicht, denn Gott ist die Liebe. (1. Johannes 4,8)

    Durch die Liebe zu Gott und zu unseren Mitmenschen bekommen wir auch wieder viel Liebe zurück. Von Gott erhalten wir auch viel Liebe, Güte und Zuspruch in allen Lebenslagen. Meine Frau und mich begleitet der Spruch unsere ganze Beziehung lang. Diese Liebe und Hilfe, die wir von Gott erfahren durften, wünsche ich allen Menschen.
    Willy P. 

    Dienstag:
    Als wir gefragt wurden, ob wir zum Thema Trauspruch einen Beitrag leisten wollen, mussten wir zunächst überlegen. Haben wir überhaupt einen Trauspruch? Zumindest haben wir uns in den vergangenen 25 Jahren keine Gedanken darübergemacht. Und tatsächlich, wir haben keinen Trauspruch zu unserer Trauung gewählt. In der katholischen Kirche ist die wohl auch kein großes Thema. Wir hatten in unserem Trauungsgottesdienst die Geschichte vom “Kleinen Prinz” von Antoine de Saint-Exupery in den Mittelpunkt gestellt. Pfarrer Lang hat in seiner Predigt die Geschichte vom “Kleinen Prinz” ausführlich erörtert. So ist der wohl bekannteste Satz der Geschichte “Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar” zu unserem, wenn auch nicht biblischen, Trauspruch geworden.
    Sabine und Alfred S.

    Mittwoch:
    Nehmet einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob. (Römer 15,7)

    Bei aller menschlichen Verschiedenheit und Unvollkommenheit ist es gut für mich, mich immer wieder daran zu erinnern, dass Christus mich und uns auch angenommen hat. Dann fällt es mir leichter danach zu handeln und zu verzeihen.
    Annegret S.

    Donnerstag:
    Lasst uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus. (Epheser 4.15)

    Es war und ist immer noch unser Wunsch und unser Bestreben, dass wir Ehrlichkeit voreinander aushalten. Dass wir bemüht sind, den anderen mit Gottes Augen sehen zu wollen, ihn anzunehmen, auch wenn es bedeutet, dass man sich selbst zurücknehmen muss. Und dass einer dem anderen hilft, im Glauben zu wachsen. Das bedeutet, geduldig zu sein und vergebungsbereit.
    Im Alltag ist das nicht immer einfach und man versagt oft. Eine gute Ehe zu führen ist eine große Herausforderung, besonders wenn dann auch Kinder dazugekommen sind. Man zweifelt man manchmal an sich und an seiner Ehe...
    Doch Jesus schenkt zum Wollen das Gelingen. Er vergibt, er liebt uns mit einer unvergleichlichen Liebe. Wir sind ihm so wertvoll, dass er sein Leben für dich und mich gab.
    Renate F.

    Freitag: Unser Trauspruch ist der zweite Teil des Missionsauftrags: "Ich bin bei euch, alle Tage, bis ans Ende der Welt" (Matthäus 28,20)

    Wir dachten es kommen sicher auch schwere, harte oder traurige Zeiten. Aber gerade dann ist es wichtig zu wissen, dass wir nicht alleine sind. Manchmal hatten wir keine Ahnung wie es weiter geht und was wir tun sollen, aber Jesus hat uns in der Hand. Und hält uns an der Hand. Das finde ich sehr beruhigend.
    Petra G.

    Samstag:
    Alle eure Dinge lasst in der Liebe geschehen! (1. Korinther 16,14)

    Wir haben vor elf Jahren aus Liebe geheiratet und daher passt der Bibelvers gut zu uns. Uns war bewusst, dass das Leben und auch unsere Beziehung sich immer wieder verändern wird. Die Liebe soll dabei bestand haben. Wenn es einem gut geht, dann ist es leicht sich zu lieben. Uns ist es wichtig, dass wir auch in Auseinandersetzungen und stressigen Situationen liebevoll und respektvoll miteinander umgehen.
    Julia und Thomas B.

    Sonntag:
    Wir haben vor knapp 30 Jahren unseren Trauspruch aus Psalm 23 "Der gute Hirte" ausgesucht:
    Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Und ob ich schon wandelte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück, denn Du bist bei mir. Dein Stecken und Stab trösten mich.

    In unserer gemeinsamen Zeit trugen uns die Worte durch Höhen und Tiefen. Er gibt Hoffnung und Trost in schwierigen Situationen und in hochfliegenden Glücksmomenten lässt er uns auf dem richtigen Weg bleiben.
    Wir finden ihn zeitlos schön und würden ihn wieder auswählen.
    Uli und Martin R.

    Interessant zu wissen:

    Beim Blick in die Kirchenbücher fällt auf, dass erst seit 1989 in den Unterlagen vereinzelt der Trauspruch vermerkt wurde. Erst seit 1994 ist der Trauspruch immer in den Kirchenbüchern notiert.
    Außerdem gibt es nicht den einen Trauspruch. So vielfältig wie die Brautpaare, so vielfältig sind auch die Trausprüche. Die beiden Favoriten der 204 in den Dietenheimer Kirchenbüchern vermerkten Ehen sind folgende zwei Bibelverse: 

    Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen. (1. Korinther 13,13) Diesen Trauspruch hatten acht Brautpaare ausgewählt.

    Wo du hingehst, da will ich auch hingehen; wo du bleibst, da bleibe ich auch. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott. Wo du stirbst, da sterbe ich auch, da will ich auch begraben werden. Der Herr tue mir dies und das, nur der Tod wird mich und dich scheiden. (Rut 1,16-17) Diesen Trauspruch oder ein kleiner Teil dieses Trauspruchs hatten sich fünf Brautpaare ausgewählt.

    Möchten Sie bald heiraten wollen und sind Sie auf der Suche nach einen passenden Trauspruch aus der Bibel? Eine gute Inspirationsquelle finden sie im Internet unter www.trauspruch.de

     

    Telefonkette starten

    Liebe Gemeinde,

    manche Menschen genießen die viele Zeit, die sie nun haben. Andere sitzen alleine in Ihren Wohnungen und suchen nach einem Ansprechpartner zum Telefonieren und reden.

    Suchen Sie jemand zum Telefonieren, oder wären Sie bereit eine einsame Person regelmäßig anzurufen? Dann melden Sie sich bitte im Pfarramt: Telefon 07347 / 7621 oder pfarramt.dietenheim@elkw.de

     

    Hygienetipp der Woche:

    In den Ärmel nießen, eine Maske aufsetzen und dabei den Abstand nicht vergessen, und regelmäßig die Hände mit Seife waschen! Doch woher weiß ich beim Händewaschen, wann die erforderlichen 20-30 Sekunden um sind?

    Erinnern Sie sich daran, dass wir alle getauft sind. Wir sind Gottes Kinder und Gott sagt vorbehaltlos ja zu uns. Jesus selbst hat uns den Auftrag gegeben zu taufen. Die Bibel berichtet es in den Einsetzungsworten zur Taufe – Matthäus 28,18-20. Erinnern Sie sich in dieser Woche beim Händewaschen an Ihre Taufe und wiederholen Sie langsam den Taufbefehl (die „Schnellbeter“ sprechen den Text am besten zweimal).

    Jesus Christus spricht: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

     

    Solidarität zeigen

    Liebe Gemeinde,

    die Corona-Pandemie hält uns in Atem und in den Nachrichten kommen fast nur noch Meldungen über die Krankheit. Dabei verlieren wir oft aus dem Blick, dass es uns in Deutschland im Vergleich zu vielen anderen Menschen auf der Welt noch relativ gut geht. Die Diakonie Katastrophenhilfe schreibt dazu: 

    Der neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 breitet sich weltweit immer stärker aus. Mittlerweile sind hunderttausende Menschen an dem Virus gestorben. Immer mehr Länder versuchen, die Ausbreitung zu verlangsam. Allgemeine Einreiseverbote und Vorsichtsmaßnahmen wirken sich auch auf die Arbeit der Diakonie Katastrophenhilfe aus. Die gesamte Entwicklung bereitet uns aus humanitärer Sicht große Sorgen. So sind beispielsweise Menschen in Flüchtlingscamps großen Risiken ausgesetzt, da die hygienischen Bedingungen ohnehin schon schlecht sind und die medizinische Versorgung unzureichend ist. Die Folgen könnten fatal sein.

     

    In Kutupalong, dem größten Flüchtlingscamp der Welt, wurden erste Covid-19-Fälle gemeldet. In dem eng besiedelten Camp ist es kaum möglich, Sicherheitsabstände einzuhalten. Auch hygienische Maßnahmen sind kaum möglich. Die sanitären Anlagen sind nicht ausreichend, zahlreiche Familien teilen sich eine Toilette. Gemeinsam mit unserem Partner sind wir seit Jahren vor Ort aktiv, verbessern die Wasserversorgung und bauen Latrinen.

    So helfen wir weltweit:

    • Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen verbessern wir weltweit Hygienebedingungen für Menschen in Not. Dazu bauen wir Latrinen und Handwaschstellen.
    • Wir verteilen dringend benötigte Hygieneartikel. Hierzu zählen zum Beispiel Seife, Handtücher und Desinfektionsmittel. Um gezielt helfen zu können ermitteln wir vorher die konkreten Bedarfe.
    • Mit unseren Partnern führen wir gemeinsam Aufklärungskampagnen durch. Dadurch zeigen wir zum Beispiel, wie richtiges Händewaschen vor ansteckenden Krankheiten schützen kann.

    Weitere Informationen
    Diakonie Katastrophenhilfe
    Tel 030 / 65211-4711
    www.diakonie-katastrophenhilfe.de

    Spendenkonto
    Diakonie Katastrophenhilfe
    IBAN: DE68520604100000502502
    Evangelische Bank
    BIC: GENODEF1EK1

     

    Wir nehmen Abschied:

    Jesus Christus spricht:
    Ich bin die Auferstehung und das leben.

    Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt.

    (Johannes 11,25)

    Die Evangelische Kirchengemeinde trauert um

    Ursula Huber

    Ursula Huber war 38 Jahre lang Mesnerin und die gute Seele des Bonhoefferhauses in Illerrieden. Über Jahrzehnte hat sie das Leben in unserer Kirchengemeinde mitgestaltet, hat sich im Seniorennachmittag eingebracht und war für viele das Gesicht der evangelischen Kirchengemeinde in Illerrieden.

    Wir vertrauen Ursula Huber Jesus Christus an und werden uns dankbar an sie erinnern.

    Unsere Anteilnahme gilt ihrer Familie.

    Inge Paal, gewählte Vorsitzende
    Thomas Breitkreuz, Pfarrer

Mitteilungen als PDF-Download

 

Überblick über unsere Webseite

Meldungen unserer Kirchengemeinde, aus der Ökumene und dem Kirchenbezirk

Meldungen aus der Landeskirche

  • 27.05.20 | Annette Noller wird neue Diakoniechefin

    Prof. Dr. Annette Noller ist am Dienstag, 27. Mai, zur Vorstandsvorsitzenden des Diakonischen Werks Württemberg gewählt worden. Die 58-jährige Pfarrerin ihr Amt zum 1. Dezember an. Sie folgt Oberkirchenrat Dieter Kaufmann nach, der zum 30. November 2020 in den Ruhestand geht.

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  • 26.05.20 | Asylpfarrer: Mehr Klarheit durch Urteil

    Der Asylpfarrer und landeskirchliche Beauftragte im Migrationsdienst in Württemberg, Joachim Schlecht, hat das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Umgang mit zum Christentum übergetretenen Asylbewerbern generell begrüßt. Es bringe mehr Klarheit, auch in innerkirchliche Diskussionen, sagte Schlecht dem Evangelischen Pressedienst.

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  • 25.05.20 | „Suizide können wegen Corona zunehmen“

    Auch für die Notfallseelsorge ist die Corona-Zeit eine Ausnahmesituation, sagt Ulrich Gratz, Leiter der Notfallseelsorge im Landkreis Ludwigsburg und evangelischer Pfarrer in Oberriexingen. Im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) erklärt er, wie die Notfallseelsorge sich auf die Pandemie eingestellt hat und was Menschen tun können, die sich vor dem Virus fürchten.

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