Konfirmation

Der Konfirmationsgottesdienst wird als Abschluss des Konfirmandenunterrichts gefeiert. Das Wort Konfirmation stammt vom lateinischen Wort confimare und bedeutet „Bestärkung" und "Bestätigung".

Zum einen bekräftigt Gott sein „Ja“, das er einem Menschen in der Taufe gegeben hat. Im Konfirmationsgottesdienst kommt dies besonders beim Segen zum Ausdruck: Die Konfirmandinnen und Konfirmanden werden gesegnet und erfahren so den Zuspruch Gottes. Danach erhalten sie einen Bibelvers als Konfirmationsspruch.

Zum andern werden die Konfirmandinnen und Konfirmanden auf ihren eigenen Glauben angesprochen und sollen ihr „Ja“ zu Gott und ihrer Kirche sagen. Mit der Gemeinde stimmen sie in das Glaubensbekenntnis ein.

Auf die Konfirmation bereiten wir uns in Dietenheim ein Jahr lang vor. Jeden Mittwochnachmittag in der Schulzeit treffen wir uns und unterhalten uns über die Themen: Wer ist Gott, wie lebe ich meinen Glauben im Alltag, was kommt nach dem Tod, wieso hilft Kirche anderen Menschen? Außerdem feiern wir ein Jahr lang regelmäßig Gottesdienste miteinander, gestalten das Leben der Kirchengemeinde aktiv mit, fahren miteinander auf das Konficamp, radeln zu den Kirchen im Illertal und erkunden in Stuttgart, wo Kirche Menschen in Not konkret hilft.

 

Weitere Infos erhalten Sie auf der Seite der evangelischen Landeskirche in Württemberg oder auf der Seite der Evangelischen Kirche in Deutschland.

 

Haben Sie noch Fragen? Rufen Sie bitte Pfarrer Thomas Breitkreuz an.

 
 

Berichte aus den vergangenen Konfi-Jahren

  • add Konfirmation 2019

    Konfirmation 2019

    Am Sonntag, dem 19. Mai fand in Dietenheim die Konfirmation statt. 10 Jugendliche aus unserer Gemeinde wurden konfirmiert Wir gratulieren von Herzen und wünschen Gottes Segen!

     

    Konficamp

    Das Konfijahr war eine eindrückliche Zeit und hat viel Spaß gemacht.

    „Wir wollen dabeibleiben!“, so meinten mehrere der Konfirmandinnen und Konfirmanden und fuhren daher dieses Jahr gleich wieder auf das Konficamp mit. Zuvor mussten sie jedoch einen Mitarbeitergrundkurs beim Evangelischen Jugendwerk in Biberach absolvieren: Fünf Tage Schulung auf der Dobelmühle bei Aulendorf. Die Jugendlichen haben gelernt, wie man eine Gruppe leitet, welche Kennenlernspiele es gibt, was in Notfällen zu tun ist, welche Jugendschutzgesetze zu beachten sind und wie man eine Andacht vorbereitet.

    Gut vorbereitet ging es für fünf Tage auf den Schachen bei Münsingen. Bei tropischen Temperaturen lernten sich die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden gegenseitig kennen. Sie erlebten ein tolles Programm mit Nachtwanderung, Geländespielen, Höhlentour, Highland-Games, einer Erkundungstour durch den Ort Buttenhausen und vielen Wasserschlachten. Daneben ging es immer wieder darum, wie wir Jesus in unserem Leben nachfolgen können. Es war ein gelungener Auftakt für das neue Konfijahr.

    Herzlichen Dank dafür den Konficampmitarbeitenden!

     

    Konfi-Paten

    Mit „Konfi-Paten“ startete letztes Jahr unsere Gemeinde ein Pilotprojekt. Drei Kirchengemeinderätinnen begleiteten jeweils 4 Konfis durch die Konfizeit. Die Jugendlichen tauschten sich bei drei Treffen mit ihren Paten über „Gott und die Welt“ aus, spielten und aßen miteinander. Die Rückmeldungen sind von beiden Seiten positiv, sodass auch dieses Jahr die neuen Konfis Paten aus der Gemeinde zur Seite haben werden.

     

    Neue Jugendgruppe

    Die diesjährige Konfigruppe hatte den innigen Wunsch, sich weiterhin zu treffen. Mit Philip Rampp, dem für uns zuständigen Jugendreferenten des EJW Biberach und Jürgen Bannwitz, Vater einer ehemaligen Konfirmandin, fanden sich bald zwei kompetente Menschen, die sich für unsere Jugendlichen einsetzen. Zudem gibt es in unserer Gemeinde nun zehn Jugendliche, die einen Grundkurs absolviert haben und die sich in der Gruppe einbringen können. Am 2. Juli, direkt nach dem Konficamp, gab es das erste Mitarbeitertreffen, am 16. und 23. Juli fanden die ersten beiden Gruppentreffen statt.

    In den Pfingstferien hat das Bezirksjugendwerk einen mobilen Jugendraum gebaut, der mit einer eigenen Küche, einer Sofaecke und einer Heizung ausgestattet ist. Dieser mobile Jugendraum wird in unserer Gemeinde künftig immer wieder zum Einsatz kommen.

  • add Konfi-Ausflug 2019

    Am 23. Februar war es so weit: 29 Konfis, Konfibegleiter und Jugendkreisleiter aus Balzheim, Dietenheim und Illerrieden, sowie ein Pfarrer fuhren gemeinsam mit dem Zug nach Stuttgart. In Stuttgart erwartete uns Pfarrerin Lena Illek von der Evangelischen Gesellschaft. Bei einem alternativen Stadtspaziergang führte sie uns durch Stuttgart und zeigte uns die Ecken, die normalerweise niemand sehen möchte, oder die man gerne übersieht.

     

    In den Wochen zuvor hatten wir im Konfi die theoretischen Grundlagen zur Diakonie erarbeitet. Nun wurde es ganz praktisch. Gemeinsam mit Pfarrerin Illek haben wir überlegt, wie es denn wäre, in Stuttgart auf der Straße zu leben: Wo finde ich ein trockenes Plätzchen zum Schlafen, wie komme ich an Geld und an etwas zu Essen, wie sieht es aus mit der Körperhygiene, wer kann in der Not helfen. Nebenbei zeigte sie verschiedene Brennpunkte der sozialen Nöte: das Rotlichtmilieu; die Spielkasinos, in denen Menschen ihr ganzes Hab und Gut verzocken; die Warmluftschächte der S-Bahn, auf denen nachts gerne Obdachlose schlafen. Frau Illek erzählte eindrücklich von verschiedenen Schicksalen und machte deutlich, dass es jeden treffen kann und wir deshalb die Menschen in den sozialen Brennpunkten mit Würde und Respekt behandeln sollten.

     

    Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Führung war, die vielen Hilfsangebote in Stuttgart zu zeigen. Natürlich hat Pfarrerin Illek in besonderer Weise die Angebote der Evangelischen Gesellschaft vorgestellt, für die sie arbeitet: Die Sucht-, Spiel und Drogenberatung; die verschiedenen Wohnheime für alkoholkranke Menschen, für Obdachlose und für Jugendliche, die auf der Straße leben. Ein besonderes Anliegen war ihr, immer wieder darauf hinzuweisen, dass es aus jeder Situation einen Ausweg gibt. Egal wie verfahren und schwierig es aussehen mag, es gibt einen Weg heraus, auch wenn dieser lang und steinig ist. Die Kirche steht den Menschen in diesen schwierigen Situationen zur Seite.

     

    Danach ging es zum Mittagessen in die Vesperkirche. Dort bekommen Menschen in den zehn kältesten Wochen des Jahres gegen eine kleine Spende eine warme Mahlzeit. Einmal in der Woche kommt ein Arzt und behandelt Menschen ohne Krankenversicherung, Tierärzte behandeln kostenlos die Tiere armer Menschen. Die Vesperkirche erhält jedes Jahr ca. 300.000 Euro an Spenden. Die Azubis des Daimler-Konzerns arbeiten regelmäßig in der Vesperkirche mit und auch die Fußballprofis des VFBs helfen immer wieder in der Vesperkirche aus. Zum Abschluss gab es ein Stadtspiel, in dem die Konfis erfuhren, dass es wenige Meter neben der Vesperkirche Handtaschen im Wert eines Autos zu kaufen gibt. Sie erlebten, wie schwierig es ist, eine Familie vom Hartz IV Satz satt zu bekommen, es aber in der Markthalle Safran für acht Euro das Gramm zu kaufen gibt.

     

    Es war ein beeindruckender Tag, so fassten die Konfis auf der Rückfahrt ihre Gedanken zusammen. Viele nutzten die Möglichkeit ihre Gedanken in einem Brief an sich selbst aufzuschreiben. Diesen Brief erhalten die Konfis zwei Jahre später zugeschickt, um sich an diesen Konfiausflug zu erinnern.

  • add Konfirmation 2018

    Am 29. April und am 6. Mai haben wir Konfirmation gefeiert. 19 junge Menschen haben Ja gesagt zu einem Leben mit Gott und zu einem Leben in der Kirche. Es ist jedes Jahr ein ergreifender Moment, wenn Jugendliche religionsmündig und damit ein Stück weit selbständig werden.

     

    Nach der Konfirmation ist vor der Konfirmation: Fast nahtlos geht es seit den Pfingstferien weiter mit der neuen Konfigruppe. Zwölf neue Konfirmandinnen und Konfirmanden bereiten sich auf ihre Konfirmation vor: Angela, Angelina, Annabelle, David, Dennis, Domenic, Hannah und Hannah, Jenny, Laura, Lina und Nele. Die Stimmung ist hervorragend und es ist eine tolle neue Gruppe, die gut miteinander umgeht. Schon beim Vorstellungsgottesdienst am 1. Juli konnte man spüren, wie viel Spaß die zwölf Jugendlichen miteinander haben, als sie bei der Bibelübergabe im ökumenischen Gottesdienst am 1. Juli bei den Sportfreunden Illerrieden den Konfi-Camp tanz aufführten.

     

    In diesem Jahr möchten wir als Kirchengemeinde neue Wege gehen und haben daher unseren Konfirmandenunterricht ergänzt. Neben dem klassischen Unterricht und den bisherigen Aktionen wie das Konficamp, einem Gemeindepraktikum beim Familiengottesdienst oder in der Kinderkirche, dem Ausflug nach Stuttgart und dem Abschluss im Kletterwald, soll die Gemeinde mehr eingebunden werden.

     

    Zum einen gibt es ab diesem Jahr Konfibegleiter. Das sind acht ehemalige Konfirmandinnen und Konfirmanden, die ihre guten Erfahrungen mit der Konfirmation und unserer Kirchengemeinde weitergeben möchten. Sie werden immer wieder im Konfirmandenunterricht auftauchen und sind Vorbilder, wie Jugendliche sich in unserer Kirchengemeinde engagieren und wie sie ihren Glauben an Gott leben.

     

    Neu sind auch die Konfipaten: Drei Kirchengemeinderäte, die sich im Laufe des Konfijahres mehrmals mit den neuen Konfis treffen werden. Sie sind Ansprechpartner für die Konfis. Es gibt drei feste Treffen in Kleingruppen Dadurch lernen die Konfis weitere Menschen kennen, die sich in der Gemeinde engagieren und die man z.B. im Gottesdienst immer wieder trifft.

  • add Neukonzeption des Konfi ab 2018

    Die Kirchengemeinde überarbeitet zurzeit die Konfirmandenarbeit. Ziel ist es, dass die Konfis in der Kirchengemeinde verankert werden. Zum einen wird es Konfibegleiter geben. Das sind Jugendliche, die in den letzten Jahren konfirmiert wurden. Ihre Aufgabe wird sein, dass sie immer wieder im Konfiunterricht auftauchen, mit anzupacken, ihre Erfahrungen weitergeben und den neuen Konfis den Glauben vorzuleben. Natürlich soll der Spaß nicht zu kurz kommen.

    Die Konfibegleiter gehen auf das Konficamp des Kirchenbezirks mit, bei dem sich ca. 100 Konfis aus dem ganzen Kirchenbezirk ein Wochenende lang treffen. Vor den Sommerferien begleiten sie uns auf der Konfiradtour zu den Kirchen und Räumen im Illertal, in denen wir regelmäßig evangelische oder ökumenische Gottesdienste feiern. Im Herbst nehmen wir gemeinsam an einem Teambuilding des Bezirksjugendwerkes teil und die Konfibegleiter fahren im März mit den Konfis zum Ausflug nach Stuttgart, um dort den Gegensatz von arm und reich, und das diakonische Engagement der Kirchen kennenzulernen. Bei „Stay and Pray“, der ökumenischen liturgischen Nacht für Jugendliche, werden die Konfibegleiter mit dabei sein und am Ende des Konfijahres beim Ausflug in den Kletterwald teilnehmen.

     

    Neben den Konfibegleitern soll es auch Konfipaten geben: Das sind engagierte Gemeindeglieder, die die Konfirmanden dreimal zu sich nach Hause einladen und mit den Konfis ins Gespräch kommen: Warum lässt man sich überhaupt konfirmieren? Wie lebt man seinen Glauben im Alltag und wie verändert er sich mit der Zeit? Verändert der Konfirmandenunterricht die Sichtweise auf Glaube und Kirche? Die Konfis sollen nicht nur mit anderen Jugendlichen in Kontakt kommen, sondern weitere aktive Menschen der Gemeinde kennenlernen.

     

    Das Konfipraktikum soll weiterhin bestehen. Jeder Konfirmand und Konfirmandin soll sich an einem Punkt aktiv in die Gemeindearbeit einbringen und so hinter die Kulissen einer Kirchengemeinde blicken. Beim Familiengottesdienst, in der Kinderkirche oder bei einem anderen Treffen gilt es mit anzupacken und zu sehen, was eine Kirchengemeinde ausmacht.

     

    Wir freuen uns, dass das Jugendwerk wieder voll besetzt ist. Philip Rampp vom Jugendwerk wird uns regelmäßig besuchen und den Kontakt zu anderen Gemeinden herstellen.

     

    Auch der Teenkreis gehört zu unserer neuen Konfi-Konzeption. Nach dem Konfijahr gehen die Angebote unserer Kirchengemeidne nahtlos über.